DIE KATZE AN DIE KATZENTOILETTE GEWÖHNEN

Erziehung an Katzentoilette
Erziehung an Katzentoilette
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Wenn mal was daneben geht

Nichts verunsichert Katzenbesitzer mehr, als wenn der geliebte Stubentiger unsauber wird.

Drastische Maßnahmen, wie: Das Tier anschreien, es mit einer Wasserpistole verfolgen oder es gar mit dem Gesicht in den Schmutz drücken, können aber zu völligem Vertrauensverlust führen und genau das Gegenteil bewirken.

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8 Gründe warum Ihre Katze die Toilette nicht benutzt:

Verändert die Katze ihr bisheriges Verhalten, liegt dem mit Sicherheit eine Ursache zugrunde. Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, die es zunächst herauszufinden und zu prüfen gilt. Hält man sich aber an alle  eingangs beschriebenen Grundregeln, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass aus Ausrutschern ein Dauerzustand wird.

  1. Ist das Streu zu grobkörnig für ihre besonders empfindlichen Pfoten oder wurde schlagartig die Streu gewechselt?
  2. Ist die Katzentoilette zu klein, schlecht platziert, nicht geeignet, zu unsauber; sind ausreichend Katzentoiletten vorhanden?
  3. Ist die Katze neu im Haus und kennt die Örtlichkeiten noch nicht genau? Hatte die Katze einen Aufenthalt in der Katzenpension oder Tierklinik und findet sich zu Hause nicht mehr zurecht?
  4. Hat das Tier gesundheitliche Probleme (z. B. Blasenentzündung, Durchfall)? Ist die Katze alt und inkontinent geworden?
  5. Ist das Tier geschlechtsreif, nicht kastriert und markiert deshalb?
  6. Ist es durch eine veränderte Situation gestresst, wie Umzug, Konkurrenz, neue Möbel, Familienzuwachs, Todesfall, Scheidung, veränderte Anwesenheitszeiten usw.?
  7. Hat die Katze ein traumatisches Erlebnis zu verarbeiten (Begegnung mit einem Hund, Sylvesternacht o. ä.) oder bedrängen Eindringlinge, z. B. über die Katzenklappe, das Revier der Katze?
  8. Braucht das Tier mehr Zuwendung?

Wir empfehlen für eine besonders gründliche Reinigung:

1. Die entsprechende Stelle zuerst mit heißem Wasser und einem Neutralreiniger intensiv putzen. 
2. Danach mit einem Tuch – benetzt mit mindestens 40%igem Reinigungsalkohol aus der Apotheke – gründlich nachreiben.
3. Abschließend nochmals mit einem Spezial-Reiniger auf Enzymbasis (erhältlich im Zoofachhandel oder über das Internet) nachbehandeln. 

So lösen sich das im Urin enthaltene Fett, wie auch die Urinkristalle und der Geruch verschwindet auch für Katzen vollkommen.

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19Kommentare

  • Isabella Jaritsch
    01.09.2019 12:31 Uhr

    Guten Tag ich habe drei Katzen und mein Weibchen ist 13 Jahre alt und sie geht schon ins Katzenklo aber dann macht sie mir immer in die Wohnung und urinieren tut sie immer ausser halb von Katzenklo kann man da, was machen i h bin schon total verzweifelt ich hab sie auch schon komplett durch checken lassen von Tierarzt aus ist sie gesund

    Auf diesen Kommentar antworten
  • Ina
    06.10.2019 12:47 Uhr

    Ich habe leider dasselbe Problem mit meiner Katze. Hast du einen Weg finden können, das Problem zu lösen? Ich hoffe es sehr für euch und bin für Tipps offen. Vielleicht hilft das ja bei mir auch. LG Ina

  • Cat's Best Team
    09.09.2019 15:02 Uhr

    Liebe Isabella,

    Deine Katzendame ist ja schon etwas älter, könnte also sein, dass sie leicht inkontinent geworden ist?
    Da Du schon beim Doc warst und sie anscheinend gesund und munter ist, kannst Du nur Ursachenforschung betreiben:

    Unsauberkeit oder das Markieren der Katze kann viele Gründe haben:
    Hast Du das Katzenklo woanders platziert, ist die Streu zu grobkörnig für die empfindlichen Pfoten?
    Oder ist die Katzentoilette vielleicht zu klein, schlecht platziert, nicht ordentlich sauber?
    Ist das Tier durch eine veränderte Situation gestresst?
    Oder die Katze verschmäht die Katzentoilette nebst Inhalt: zu wenig Streu oder eine stark verunreinigte Streu stößt die reinlichen Tiere ab;
    das ist kein Wunder zumal Katzen hochempfindliche Nasen haben – sie reagieren auf den stechenden Geruch des Katzenurins noch viel sensibler als wir Menschen.
    Gibt es Reinigungsmittel, die sie liebt, andere, die sie hasst?
    (Manche Katzen gehen nur auf die Toilette, wenn sie mit diesem Reiniger gesäubert wurde, oder, wenn das Klo unmittelbar nach dem Geschäft gereinigt wird, – sonst nicht!)
    Welche Katzenstreu bevorzugt sie? Hat sie vielleicht eine Lieblingsmarke?

    Grundsätzlich solltest Du immer eine Katzentoilette mehr aufstellen, als Katzen in der Wohnung unterwegs sind:
    eine Mieze sollte also mindestens zwei Toiletten zur Verfügung haben, zwei Stubentiger brauchen drei Toiletten und drei dann vier.
    Mehrere stille Örtchen bieten sich auch an, weil es Katzen gibt, die gerne an einem Ort urinieren und am anderen Ort Kot absetzen.
    Diese Trennung kriegst Du nur mit unterschiedlichen sanitären Anlagen hin.
    Wenn Dein Wohnraum mehrere Etagen hat, macht es außerdem Sinn, zumindest in einem Zimmer pro Stockwerk ein Katzenklo zu deponieren.

    Wir wünschen Euch, dass aus den „Ausrutschern“ kein Dauerzustand wird und wieder Hygiene Einzug hält!

    Liebe Grüße vom Cat's Best Team

    Auf diesen Kommentar antworten
  • Kristina
    05.11.2019 22:05 Uhr

    Hilfe!
    Unser Kater macht sein großes Geschäft vor das Katzenklo. Das kleine Geschäft aber ins Katzenklo. Wir habe XXL Katzenklos und auf Empfehlung der Tierärztin jetzt auch noch eine extra grosse Schale von Ikea (in der er vermutlich - wir haben 2 - auch einmal sein grosses Geschäft abgesetzt hat).
    Wir wissen nicht weiter 😢

    Auf diesen Kommentar antworten
  • Cat's Best Team
    13.11.2019 15:18 Uhr

    Liebe Kristina,

    mehrere stille Örtchen bieten sich an, weil es viele Katzen wie Deine gibt, die gerne an einem Ort urinieren und am anderen Ort Kot absetzen.
    Diese Trennung kriegst Du nur mit unterschiedlichen sanitären Anlagen hin.
    Wenn Dein Wohnraum mehrere Etagen hat, macht es außerdem Sinn, zumindest in einem Zimmer pro Stockwerk ein Katzenklo zu deponieren.

    Manche Katzen mögen keine Toiletten mit Deckel oder schwingender Tür – wenn Du auf Nummer sichergehen willst, verzichtest Du lieber auf solche Extras.
    Dunkle Farben sind im Moment hip, aber Deine Mieze findet das oft nicht so prickelnd: so eine dunkle Höhle betritt keine clevere Katze in freier Wildbahn,
    denn hier könnten Gefahren lauern! Wähle lieber hellere Töne für das stille Örtchen.

    Wenn sich Dein Kater wieder im Wohnraum erleichtert, schnappe Dir einfach den Haufen und packe ihn in die Katzentoilette.
    Du kannst die Fellnase dazusetzten, damit sie erkennt, dass das der Ort dafür ist.
    Aber bitte behutsam, ganz sanft, mit gewissem Abstand zu den Fäkalien.
    Das soll kein „Strafakt“ sein, sondern ein nett gemeinter Hinweis, um ihm zu helfen!
    Und so sollte es auch für Deinen Kater ´rüberkommen.
    Katzen sind sensibel, sie verstehen schnell – aber sei nicht zu ungeduldig, es kann trotzdem noch ein paar Tage dauern, bis Dein Kater von sich aus ihr stilles Örtchen aufsucht.

    Viel Erfolg!

    Liebe Grüße vom Cat´s Best-Team.

  • Natasha
    13.11.2019 11:23 Uhr

    Mein Kater ist 16 Jahre alt und blind. Er findet das Katzenklo nicht mehr auf anhieb und macht einfach dort wo er das Gefühl hat, es sei richtig.
    Was soll ich tun?
    Ich kann nicht die gesammte Wohnung mit katzenstreu auslegen?

    Auf diesen Kommentar antworten
  • Cat's Best Team
    13.11.2019 14:29 Uhr

    Liebe Natasha,

    wenn Deinem Kater die Orientierung (Blindheit) fehlt, er seine Blase nicht mehr so wie früher kontrollieren kann und zwischendurch kleine Mengen Urin oder Kot absetzt, ist das sicherlich für Euch beide eine unangenehme Sache. Wieder eine Pfütze oder ein Häufchen vorzufinden – womöglich auf einem Teppich, den man nicht so leicht waschen oder reinigen kann, ist nicht so erfreulich.
    Für Deinen Senior auch nicht.
    Beseitige Pfützen mit Enzymreiniger und säubere die Genitalien Deiner Katze mit lauwarmem Wasser, Waschlappen und speziellem Katzenshampoo, das gut verträglich ist; stelle an strategischen Stellen weitere Katzentoiletten (ein oder zwei weitere Katzentoiletten mit niedrigem Einstieg) auf, lege Inkontinenzunterlagen an die Stellen, wo etwas danebengeht – und vor allem: schimpfe nicht mit dem armen Tropf!
    Dein Miez kann nichts dafür.
    Lass´ Deinen Kater spüren, dass Du in der Nähe und seine Stütze bist.
    Schaffe ihm Ruhepole, die er bequem aufsuchen kann, wo er ungestört ist.

    Liebe Grüße vom Cat´s Best Team

  • Heinz
    18.11.2019 11:03 Uhr

    Hallo! Ich habe seit einer Woche einen jetzt 11Wochen alten Kater aufgenommen. Anfangs ging er recht brav auf sein Katzenklo. Durchfallprobleme habe ich in den Griff bekommen... Nun aber fängt er an in der Wohnung auf Möbel und Teppiche zu ruinieren. Die Toilette ist sauber und steht gut zugänglich und steht im Bad...

    Auf diesen Kommentar antworten
  • Cat's Best Team
    20.11.2019 11:17 Uhr

    Lieber Heinz,

    aus der Ferne eine Diagnose zu stellen, ist relativ schwierig..., aber hier mal ein paar Möglichkeiten, die Du checken kannst:

    Grundsätzlich solltest Du immer eine Katzentoilette mehr aufstellen, als Katzen in der Wohnung unterwegs sind.
    Dein Kater sollte also mindestens zwei Toiletten zur Verfügung haben.

    Das Katzenklo ist dann perfekt, wenn sich Dein Kater darin wohlfühlt.
    Sie muss ausreichend Platz bieten, denn Katzen drehen sich gerne hin und her.
    Auch die Einstiegshöhe ist wichtig: junge Katzen haben Probleme, wenn der Einstieg zu hoch ist.
    Manche Katzen mögen keine Toiletten mit Deckel oder schwingender Tür
    – wenn Du auf Nummer sichergehen willst, verzichtest Du lieber auf solche Extras.

    Der Platz sollte dem natürlichen Bedürfnis der Katze nach Diskretion und Ruhe entgegenkommen.
    Absolut zu vermeiden ist eine Umgebung, in der mit plötzlichen Störungen und Lärm zu rechnen ist,
    also nicht hinter Türen oder neben Waschmaschine und Trockner.

    Kurz nachdem Dein Miez gefressen hat, solltest Du ihn in seine Toilette befördern:
    Die Wahrscheinlichkeit, dass er sich im Anschluss erleichtert, ist nämlich sehr groß.
    Wenn Du feststellst, das er sich an ein ruhiges Plätzchen zurückzieht oder anfängt,
    sich zu drehen und am Boden zu kratzen, kannst Du Deinen Kater in seine Toilette setzen.

    Wir wünschen Euch, dass aus den „Ausrutschern“ kein Dauerzustand wird und wieder Hygiene Einzug hält!

    Liebe Grüße vom Cat´s Best Team

  • Marianne
    18.11.2019 22:14 Uhr

    Meine 4jährige Katze ist immer sehr gern draußen gewesen. Seit kurzem machen ihr zwei Nachbarkater das Leben schwer. Sie hat Angst, geht nicht mehr raus. Leider geht sie nur nach mehrmaligen Zureden auf das Katzenklo. Wie kann das zusammenhängen? Sie hält stundenlang an, das kann doch nicht gesund sein?

    Auf diesen Kommentar antworten
  • Cat's Best Team
    20.11.2019 17:32 Uhr

    Liebe Marianne,

    viele Katzen haben als Freigänger manchmal Stress mit anderen Katzen.
    Normalerweise regeln Katzen das aber unter sich.
    Wenn Deine Katze deshalb jetzt mal mehr bei Dir drinnen sein will, ist das absolut okay!
    Bisher hat sie ihr "Geschäft" wahrscheinlich meist draußen verrichtet.
    In der Natur machen Katzen das, indem sie ins Erdreich Kuhlen scharren und die Stelle danach wieder verbuddeln.
    Am bequemsten buddelt sich´s natürlich in trockenem, weichem Sand; um ihr die Katzentoilette drinnen schmackhafter zu machen,
    kannst Du sie jetzt auch einfach mit etwas Sand oder Erde füllen; das kennt sie und sie weiß, was sie damit anzufangen hat.
    Später füllst Du dann immer mehr mit richtiger Streu.

    Grundsätzlich solltest Du immer eine Katzentoilette mehr aufstellen, also für Deine Katze mindestens zwei.
    Mehrere stille Örtchen bieten sich auch an, weil es Katzen gibt, die gerne an einem Ort urinieren und am anderen Ort Kot absetzen.
    Diese Trennung kriegst Du nur mit unterschiedlichen sanitären Anlagen hin.
    Wenn Dein Wohnraum mehrere Etagen hat, macht es außerdem Sinn, zumindest in einem Zimmer pro Stockwerk ein Katzenklo zu deponieren.

    Wir wünschen Euch beiden, dass sich bald wieder - drinnen und draußen - der Frieden bei Euch einstellt:

    Liebe Grüße vom Cat´s Best Team

  • Beatrice
    02.12.2019 20:14 Uhr

    Seitdem meine Mutter ein neue Sofa gekauft hat und daraufhin unseren Kater für die ersten Wochen aus den Wohnzimmer verbannt hat (wovor ich sie gewarnt habe) , ist er eine Zeitlang nur noch draußen gewesen. Seit ein paar Wochen kommt er wieder rein, da es kälter wird aber er nutzt das Katzenklo gar nicht mehr. Er hat ein bestimmten Platz wo er sein Kot absetzt und laut meiner Mutter uriniert er an verschiedenen Stellen. Diese Phase hatte er letztes Jahr auch, ist aber dann wieder auf die Toilette gegangen . Meine Mutter ist ratlos, ich wohne nicht mehr Zuhause. Ich habe über 100 euro ausgegeben für den kleinen (Tropfen, Spray, Lockmittel für das Klo etc). Hilft alles nichts. Es ist als ob er es schon wieder verlernt hat. Wie kann es sein, dass er so empfindlich auf Veränderungen reagiert und wie kann man ihn wieder dazu bringen in sein Klo zu gehen ohne dabei arm zu werden?

    Auf diesen Kommentar antworten
  • Cat's Best Team
    07.01.2020 07:29 Uhr

    Liebe Beatrice,

    "Lockmittel" auf Duftbasis für das Katzenklo könnt Ihr Euch sparen, das funktioniert nicht.
    Katzen sind extrem geruchsempfindlich – unbekannte, neue Gerüche stören sie und sie machen lieber einen großen Bogen um das, was da so seltsam riecht.

    Versucht den Kater lieber wieder an seine Toilette zu gewöhnen.
    Da er sie vorher ja besucht hat, scheint er sie zu mögen und sie war in Ordnung für ihn:
    also liegt es schon mal nicht an der Toilette und an der Streu, – sondern am "Entzug" und der Entwöhnung.

    Freigänger verrichten ihr Geschäft, indem sie ins Erdreich Kuhlen scharren und die Stelle danach wieder verbuddeln;
    am bequemsten buddelt sich´s natürlich in trockenem, weichem Sand – die „Lieblingstoiletten“ im Freien sind deshalb – wen wundert´s? – Sandkästen und Blumenbeete:
    da gibt´s schon von Haus aus lockeren, leichten Sand!
    Da der Kater jetzt einige Wochen draußen war, ist er Erde und Sand gewöhnt (es sei denn, er hat sich auf einer anderen Katzentoilette erleichtert, aber das ist relativ unwahrscheinlich).
    Ihr könnt die Katzentoilette jetzt einfach mal mit Sand oder Erde füllen; das kennt er und er weiß, was er damit anzufangen hat.
    Später dann - step by step - immer mehr Streu zufügen und Sand und Erde wieder weglassen.

    Nehmt Eure Hände zur Hilfe und scharrt auch einfach mal ein wenig in der Katzentoilette – am besten, wenn der Kater gerade in der Nähe ist und das mitkriegt.
    Das Scharren erinnert ihn an das Geräusch, wenn er draußen ihr Geschäft verrichtet hat.
    Und wenn er wieder das Katzenklo benutzt hat, ausgiebig loben und Streicheln, dann wird diese Erfahrung positiv abgelegt!

    Viel Erfolg beim Eingewöhnen wünscht das Cat´s Best Team

  • Hannah
    16.05.2020 23:58 Uhr

    Mein 7 Jahre alter Kater geht nicht mehr aufs Katzenklo seit er beim Tierarzt war und wir vermuten danach, nach dem Heimkommen, in das Badewasser fiel. Wir haben mittlerweile 7 Katzenklos mit einer neuen Streu, ein anderes Klo, die alte Streu, eines ohne Streu und eines mit Tuch an vielen Stellen stehen. Er uriniert immer in das Bad 2 meter entfernt von seinem Katzenklo oder in die Küche. Teppiche und Co mussten wir leider alles entfernen. Wir wissen nicht mehr was wir tun sollen. Bei unserer 2. Katze ist alles normal.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • Cat's Best Team
    18.05.2020 13:26 Uhr

    Liebe Hannah,

    die Unsauberkeit Deines Katers kann viele Gründe haben.
    Damit Du ihm helfen kannst, musst Du Ursachenforschung betreiben:

    Was könnte der Grund für sein Verhalten sein?
    Ist Dein Kater kastriert?
    Markiert er oder uriniert er?
    Wenn Miezen urinieren, hocken sie sich hin und geben Harn ab, dabei wird meist gescharrt; am liebsten auf weichen Flächen: Vorleger und Teppiche sind beliebte "Opfer".
    Sie markieren, wenn sie aufrecht stehen und etwas Urin rückwärts verteilen; hier sind Wände oder Möbel die Kandidaten, die meist heimgesucht werden.

    In der Natur verrichten Katzen ihr Geschäft, indem sie ins Erdreich Kuhlen scharren und die Stelle danach wieder verbuddeln.
    Am bequemsten buddelt sich´s natürlich in trockenem, weichem Sand!
    Um Deinen Kater wieder an die Katzentoilette zu gewöhnen, fülle sie mit Sand oder Erde; nach und nach ergänzt Du dann wieder mit Streu.

    Du kannst auch seine Bewegungsfreiheit etwas einschränken: gewähre ihm vorübergehend nur in ein bis zwei Räumen Zutritt.
    Am besten dort, wo er sich am wohlsten fühlt.
    Die markierten Stellen solltest Du gut reinigen, trocknen und eine Woche lang (am besten 2 x am Tag) mit Pheromonen (z.B. Feliway®) behandeln.
    Du kannst die Pheromone auch über eine Steckdose verteilen, am besten über eine nahe am Boden.
    Oder Du platzierst etwas Futter dort, wo Dein Kater markiert hat: neben seinem Futter macht er das normalerweise nicht noch einmal!

    Wir wünschen Euch, dass es bald wieder mit einem sauberen, harmonischen Zusammenleben klappt!

  • Viola Reith
    27.05.2020 13:15 Uhr

    Ich habe ein Problem immer katzen um uns , habe 1 Maine Coon kater fast 10 Jahre alt. Er war eigentlich nie allein .ist bei uns aufgewachsen noch mit einen bruder und eine alte Hauskatze. Erst verstarb d bruder 4, Jahr her, jetzt verstarb die 23 jähr, hausdame, jetzt ist er allein. Ich möchte ihn gerne noch einen Freund besorgen. Und dachte dabei an bengal kitten junge
    Mein Tierarzt hat davon abgeraten , jetzt bin ich ratlos.
    Vielleicht hat da jemand seine Erfahrung gemacht. Und kann mir einen guten hi weiß geben

    Auf diesen Kommentar antworten
  • Cat's Best Team
    02.06.2020 08:44 Uhr

    Liebe Viola,

    das tut uns sehr leid, dass Du in so kurzer Zeit von zwei Mitbewohnern Abschied nehmen musstet.
    Familienmitglieder, die sicherlich fehlen. :-(
    23 Jahre - das ist aber ein biblisches Alter für eine Katze!
    Schön, dass die "Hausdame" Dich so lange begleitet hat.
    In Deinem Herzen leben sie beide weiter.

    Für den Maine Coon Kater ist das natürlich auch eine Umstellung: auf einmal ganz allein.
    Also soll ein Artgenosse für den Kater her?
    Ein neuer Kumpel?
    "Coonies" sind normalerweise umgänglich, vertragen sich gut mit anderen Katzen;
    sie sind verspielt, wollen aber ab und zu auch ganz gern ihre Ruhe haben.

    Bengalen sind zwar sehr gesellig und können mit anderen Katzen auskommen, man muss aber vorsichtig sein, wenn sie mit Fellnasen vergesellschaftet werden sollen, die eher ein friedliches Dasein bevorzugen:
    Spielen?- Ja, aber auch mal Schlummern - das will Dein Maine Coon Kater, Bengalen sind dagegen wie ein befellter Wibelwind, der durch´s Haus fegt!
    Das Zusammeneben wird kompliziert, ist mit so einem Heißsporn nicht sehr harmonisch.
    Ausnahmen gibt es natürlich, aber besser geeignet wäre vielleicht eine Katze, die Deinem Kater vom Wesen her ähnlicher ist:
    https://www.catsbest.de/catsbest_de/katzenecke/rassekatzen/

    Und wenn eine neue Katze ins Haus kommt, solltest Du das ganz behutsam anstellen:
    Der Maine Coon Kater ist 10 Jahre alt, er ist der Hausherr.
    Ist eventuell nicht einfach für ihn, wenn auf einmal eine andere Katze sein Revier betritt.
    Was es zu beachten gibt, wenn ein neuer Mitbewohner ins Haus kommt, kannst Du hier nachlesen:
    https://www.catsbest.de/catsbest_de/ueber-katzen/beitraege/katzen-zusammenfuehren.php

    Alles Liebe für Dich und Deinen Kater! 💚

  • Melani
    04.06.2020 06:42 Uhr

    Hallo,
    wir haben vor über einem Jahr eine Katze unseres Nachbarn als Babykatze aufgenommen. Der Nachbar hat mehr als 10 im Freien, wildlebende Katzen. Bis heute konnten wir diese kleine Katze nicht ans Katzenklo gewöhnen. Manchmal macht sie rein, manchmal bleibt das Katzenklo sauber und sie macht einfach irgendwo in die Wohnung, meist in die Küche! Das ist eigentlich unerträglich. Wir haben mittlerweile überlegt ob wir die Katze ins Tierheim abgeben. Das tut uns sehr weh, da wir die Katze sehr lieb gewonnen haben (Außer mein Mann kann sich nicht an die Katze gewöhnen, weil Sie nicht sauber wird, er ekelt sich vor dem Geruch in der Wohnung)
    Gibt es nicht doch noch eine andere Lösung eine Katze sauber zu kriegen?
    Ich habe alle Kommentare gelesen und auch schon weiter im Netzt gesucht. Wir wissen nicht mehr weiter.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • Cat's Best Team
    05.06.2020 11:17 Uhr

    Liebe Melani,

    verändert Deine Katze ihr Verhalten ständig, liegt dem mit Sicherheit eine Ursache zugrunde:

    Ist die Streu zu grobkörnig für ihre besonders empfindlichen Pfoten oder wurde schlagartig die Streu gewechselt?
    Ist die Katzentoilette zu klein, schlecht platziert, nicht geeignet, zu unsauber; sind ausreichend Katzentoiletten vorhanden?
    Hat das Tier gesundheitliche Probleme (z. B. Blasenentzündung, Durchfall)?
    Ist sie geschlechtsreif, nicht kastriert und markiert deshalb?
    Ist die Mieze durch eine veränderte Situation gestresst, wie Umzug, Konkurrenz, neue Möbel, Familienzuwachs, Todesfall, Scheidung, veränderte Anwesenheitszeiten usw.?
    Hat sie ein traumatisches Erlebnis zu verarbeiten (Begegnung mit einem Hund, Silvesternacht o. ä.) oder bedrängen Eindringlinge, z. B. über die Katzenklappe, das Revier der Katze?

    Grundsätzlich solltest Du immer eine Katzentoilette mehr aufstellen, als Katzen in der Wohnung unterwegs sind:
    Also in Deinem Fall: 2 Stück!
    Mehrere stille Örtchen bieten sich auch an, weil es Katzen gibt, die gerne an einem Ort urinieren und am anderen Ort Kot absetzen.

    Was macht die Katzentoilette zu einem guten stillen Örtchen?
    Das Katzenklo ist dann perfekt, wenn sich Deine Katze darin wohlfühlt, wenn sie die Toilette nicht mag, wird sie sie nicht aufsuchen.
    Miezen mögen es wie wir Menschen sauber und die ideale Katzentoilette muss ausreichend Platz bieten, denn Katzen drehen sich gerne hin und her.
    Manche Katzen mögen keine Toiletten mit Deckel oder schwingender Tür – wenn Du auf Nummer sichergehen willst, verzichtest Du lieber auf solche Extras.
    Stelle Katzenklos nur an bestimmten Stellen auf, wo Deine Samtpfote es ruhig und ungestört hat.
    Absolut zu vermeiden ist auch ein Stellplatz neben dem Futter- oder Schlafplatz!

    Gerüche bestimmen entscheidend das Sozial- und Revierverhalten unserer Stubentiger.
    Behagt der Duft der Katzenstreu nicht, wird die Katzentoilette gemieden:
    zu wenig Streu oder eine stark verunreinigte Streu stößt die reinlichen Tiere ab; das ist kein Wunder zumal Katzen hochempfindliche Nasen haben
    – sie reagieren auf den stechenden Geruch des Katzenurins sehr sensibel.
    Sorge dafür, dass das Katzenklo immer sauber und einladend ist:
    https://www.catsbest.de/catsbest_de/ueber-katzen/beitraege/hygiene-im-katzenhaushalt.php#

    Auch eine erwachsene Katze kannst Du mit etwas Geduld und Einfühlungsvermögen an eine Katzentoilette gewöhnen -
    nur Mut! - Du schaffst das! :-)

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