Wie sieht der Schlafplatz Deiner Katze aus?

Und welche Position nimmt Deine Katze ein, wenn sie schläft?

Das kann ganz unterschiedlich sein.
Wo und wie eine Katze schläft, hängt für sie von bestimmten Faktoren ab und sagt einiges über Deine Mieze und ihren Gemütszustand aus.

Schau´ mal genau hin!

– was sagt das Schlafverhalten wohl gerade über Deine Katze aus?

Deine Katze schläft viel? Das ist normal

Schläft Deine Katze viel?
Ist sie eine richtige Schlafmütze?
Mach´ Dir keine Sorgen – sie ist nicht krank, das ist bei Katzen ganz normal!
Futter fassen – Putzen – Schlafen, das ist eine perfekte Kombination für Miezen.
Das wirkt vielleicht auf den ersten Blick recht phlegmatisch, ist aber ziemlich schlau!
Der Katzen-Körper wird nämlich genau dann in den Ruhemodus versetzt, wenn er es braucht:
Zum Beispiel, wenn es Zeit ist, in Ruhe zu verdauen! Und das kann man nun mal am besten, wenn man schläft, «nach dem Fressen sollst Du ruh’n oder 1000 Schritte tun»
Miezen entscheiden sich klugerweise für das Ruhen.

Wie viel schlafen Katzen?

Ausgewachsene Katzen schlafen 12 bis 16 Stunden am Tag, Kitten oder Senioren noch mehr, Freigänger etwas weniger.
Das ist eine ganze Menge, wenn man bedenkt, dass Deiner Katze – genau wie Dir – nur 24 Stunden pro Tag zur Verfügung stehen, oder?
Ist das keine Verschwendung?
Nein! – Denn Katzen brauchen ausreichend Schlaf, um ihre Batterien wieder zu laden.
Das Jäger-Leben verbraucht große Mengen Energie: Anschleichen, auf der Lauer liegen und dann einen Spurt hinlegen – das alles kostet eine Menge Kraft!

Warum schlafen Katzen so viel?

Katzen sind Athleten, sie haben einen voll durchtrainierten Körper.
Explosiv können sie aus dem Stand starten und einen blitzschnellen Sprint hinlegen!
Lauern, Fangen und Festhalten der Beute, Klettern und Springen – bei diesen Aktionen wird ´ne Menge Energie verbraucht. Danach muss sich der Körper erholen.
Ohne Regenerationsphase könnte der Körper bei der nächsten Jagd nicht die Leistung bringen, die nötig ist.
Schlafen ist aber nicht nur für die Physis Deiner Katze wichtig, sondern auch für ihr emotionales Wohlbefinden:
Genau wie wir verarbeiten Katzen im Traum nämlich bestimmte Erlebnisse.

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Wann schlafen Katzen?

Deine Katze hat einen ganz anderen Biorhythmus als Du:
Wenn Du ins Bett gehst oder noch schläfst, legt sie richtig los!
Früh morgens oder abends, wenn es anfängt zu dämmern, wird sie aktiv.
Freigänger ziehen dann los und gehen auf die Jagd.
Das macht Sinn, denn die Tiere, die Deine Katze jagt, sind jetzt auch unterwegs:
Um diese Zeit steigt für die Fellnase also die Chance, fette Beute zu machen!
Reine Wohnungskatzen passen sich oft dem Leben ihrer Menschen an.
Welchen Rhythmus Deine Katze beim Schlafen bevorzugt, hängt aber auch von der Jahreszeit, ihrem Hormonhaushalt oder Stoffwechsel ab; da können Katzen ganz flexibel sein und ihre Schlafenszeiten auch mal anpassen.

Katzenschlafplatz

„Miez miez miez?!“ – aber weit und breit keine Fellnase in Sicht?
Katzen suchen sich oft die kuriosesten Verstecke aus; sie quetschen sich in die engsten Nischen und Ecken – da gibt´s keine Tabus.
Ein Katzenschlafplatz muss sicher sein, das hat für Miezen Prio 1!
Und – es gibt wieder einmal nicht nur einen guten Grund, warum das für Katzen wichtig ist, sondern gleich mehrere: wenn sie ihre Ruhe haben wollen, ziehen sie sich an einen geschützten Ort zurück – am besten mit Blick aufs Revier – oder wenn sie sich Zugriffen entziehen: „Ich bin dann mal weg!“ Biete Deiner Samtpfote mehrere Katzenschlafplätze an – kuschelige Nester und Liegeflächen, am besten in unterschiedlicher Höhe.
Abgesehen davon, wird Deine Mieze ihre Ruhepole aber auch zielsicher selbst auswählen.

Wo schlafen Katzen am liebsten?

Stell´ Dir vor, Du müsstest in der Nähe der Autobahn schlafen – würdest Du da locker in einen ruhigen Schlaf fallen? Irgendwann gewöhnt man sich an konstanten Lärm. Aber Deiner Katze geht es da genau wie Dir: Sie schläft am liebsten da, wo sie es schön ruhig hat, dann kann sie sich viel leichter ins Reich der Träume begeben. Schlafplätze für Katzen sollten deshalb fernab vom Trubel an einem Ort ohne permanenten Durchgangsverkehr sein! Deine Katze sollte dort vor äußeren Einflüssen geschützt sein: Kein Durchzug, aber auch nicht zu warm oder zu kalt.
Und sichere höher gelegene Schlafplätze gut ab – nicht, dass Deine Mieze abstürzen kann, wenn sie im Traum gerade auf Großwildjagd ist!

Katzenschlafplatz mit Bedeutung

Hat der Katzenschlafplatz für unsere Stubentiger eine bestimmte Bedeutung?
Monatelang war der große rote Ohrensessel der begehrteste Platz für ein Nickerchen, auf einmal wird der nicht mehr heimgesucht? – Woran liegt das?
In freier Wildbahn wechseln Katzen auch ab und an den angestammten Schlafplatz – sicher ist sicher!
So werden sie nicht von Feinden im Schlaf überrascht, die den Schlummerplatz ausfindig gemacht haben.
Je nach Gusto ist es auf einmal ein anderer Lieblingsplatz, der zum Schlafen belegt wird.
Ob das für die Katze komfortabel ist? Das erschließt sich unsereiner nicht immer.
Dafür gibt es – aus Katzensicht – aber garantiert gute Gründe.

Katze schläft auf mir

Die Vorfahren Deiner Katze waren Steppenbewohner.
Wegen diesen Genen mögen es Miezen muckelig warm.
Und wenn die Sonne mal nicht scheint, oder keine Heizung in Reichweite ist, nimmt Deine Fellnase gerne mal auf Dir Platz, einer Wärmequelle auf zwei Beinen.

Der Platz, an dem sich eine Katze für ein Nickerchen niederlässt, muss aber auch safe sein, da dürfen keine Gefahren lauern.
Wenn Deine Samtpfote Dich als Schlafplatz aussucht, dann vertraut sie Dir.
Wenn sich Deine Mieze gut aufgehoben fühlt, kommst Du auch manchmal in den Genuss, ausgiebig durchgeknetet zu werden; das nennt sich zwar „Milchtritt“, wird aber später auch von Kitten praktiziert, die mit der Flasche aufgezogen wurden.

Katze schläft im Katzenklo

Deine Katze schläft in der Katzentoilette?
Wenn Deine Mieze das tut, kann das unterschiedliche Ursachen haben:

  1. Kitten machen das, weil sie manchmal noch nicht wissen, wozu die Toilette da ist.
  2. Hat Deine Katze eventuell gesundheitliche Probleme ?
    dann solltest Du sie unbedingt Deinem Tierarzt vorstellen.
  3. Fühlt sich Deine Fellnase durch äußere Umständeoder Artgenossen gestresst?
  4. Gibt es keine Schlaf- oder Rückzugsorte, die der Mieze mehr behagen?

TIPP: Gehe der Sache auf den Grund und biete Deiner Katze attraktive Alternativen.
Dann kann die Katzentoilette auch wieder – einzig und allein – als das fungieren, was sie ist: Als „stilles Örtchen“.

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Katzenschlafposition richtig deuten

Hat Deine Katze eine Schlafposition, die sie immer wieder einnimmt?
Oder eher mal so oder so: Einmal komplett ein gekringelt. Dann auf dem Rücken.
Oder alle Viere von sich gestreckt.
Warum ist das so und was sagt die Katzenschlafposition eigentlich über die Katze aus?
Hat die Schlafposition einer Katze eine bestimmte Bedeutung?

Die Katze schläft mit offenen Augen

Hat Deine Katze manchmal die Augen offen, wenn sie schläft?
Während besonders tollkühne, wagemutige Katzen in freier Wildbahn keine sehr hohe Lebenserwartung haben, ist umsichtiges Verhalten – ein „Auf-der-Hut-sein“ –Lebensversicherung; darauf bedacht, dass im Schlaf Gefahren lauern könnten, schaltet man lieber nicht ganz ab, sondern bleibt auf „stand by“.

Katzen können nur mit einer Hälfte des Gehirns schlafen, mit der andere sind sie wach:
Oft ist auch nur ein Auge geöffnet, das andere geschlossen.

Die Katze schläft auf dem Rücken

Deine Mieze legt sich auf die Seite und zeigt Dir die Bauchseite?
Oder sie rollt sich komplett auf den Rücken?
Bingo! – das sind 100 Punkte für Vertrauen!
Der Bauch ist eine Stelle, die normalerweise penibel geschützt wird.
Wenn Deine Katze Dir bedingungslos traut, zeigt sie ihren Bauch. 
Deine Katze fühlt sich sicher und ist vollkommen entspannt.
…da steht einem erholsamen Nickerchen nichts im Wege!

Die Katze schläft auf der Seite

Hat Deine Katze sich, so wie sie ist, einfach auf die Seite geschmissen?
Dann ist jetzt „Kraftspeicher–Aufladen“ angesagt; das ist sozusagen die „Standardversion“ der Katzenschlafpositionen!
Die Fellnase fühlt sich geborgen und kann beruhigt auf den Federball gehen.
Hier wird sie niemand stören.
Sie ist tiefenentspannt.
Jetzt wird sie gleich einschlafen und sich rundum erholen.

Die Katze schläft zusammengerollt

Das Zusammenrollen ist von Anbeginn an im Katzenverhalten abgelegt
– und macht Sinn:
Wenn Deine Katze sich zusammenrollt, verkleinert sie ihre Oberfläche und ist geschützt.
So können ihr Kälte, Regen oder Sturm nichts anhaben.
In Seitenlage bildet der Körper einen Kringel – alles, sogar Näschen und Schwanz, sind gut verstaut und bilden keine Angriffsfläche.

Wenn Deine Mieze so zusammengerollt schläft, ist es ihr bei Dir zuhause aber nicht automatisch zu zapfig, es ist einfach eine Art zu schlafen, die sie von ihren Vorfahren, Steppenbewohnern, mit in die Wiege gelegt bekommen hat: Eine bewährte Schlafposition, in der man sich als Katze – im wahrsten Sinne – rundum wohl fühlt.

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Katzenbett selber machen

Wie Katze sich bettet…
Der Einzelhandel bietet eine Riesen-Auswahl an Katzenbetten.
Ein Katzenbett kannst Du aber auch selber machen!
Damit sich Dein Stubentiger in seiner Bettstatt wohlfühlt, solltest Du eines bauen, das nicht nur Dein Wohnambiente dekoriert, sondern den natürlichen Bedürfnissen der Mieze entspricht:
Die Rohstoffe, aus denen das Katzenbett besteht, sollten natürlich und hochwertig sein; die Bauweise sicher, damit sich die Katze nicht verletzt. Das perfekte Bett für Katzen sieht nicht nur gut aus, es erfüllt für Deine Samtpfote einen besonderen Zweck – es sorgt für einen erholsamen Schlaf!

Du willst ein Katzenbett selber machen, weißt aber nicht so recht, wie Du das anstellen sollst?
Ideen gefällig?

Katzenschlafhöhle bauen

Sehr beliebt sind gemütliche Katzenschlafhöhlen.
Am liebsten mit Ausguck, in luftiger Höhe. Dafür brauchst Du noch nicht einmal viel Zubehör kaufen – nutze einfach Inventar, das Du nicht mehr brauchst.
Das kann Omas Nachttisch sein, Vorrats- oder Spielzeug-Boxen oder ein altes Regal.
Da sägst bzw. fräst Du einfach ein Loch, damit Deine Mieze ihr neues Domizil bequem betreten kann; pass auf, dass Du die Kanten etwas abschleifst, nicht, dass Deine Fellnase sich verletzt. Das Regal kannst Du etwas kürzen und die Seiten verkleiden. Wenn Du möchtest, kannst Du dem neuen Katzenmöbel einen Anstrich verpassen, – aber Obacht! Bitte nur für Miezen gut verträgliche Farben verwenden!
Innen wird die Schlafstätte dann mit einem weichen Kissen ausgestattet – fertig.

Let´s dream!

Katzenbett nähen

Du willst selbst ein Katzenbett nähen?
Das einmalig ist und sich gut anfühlt, weil´s von Dir gemacht ist, speziell für Deinen Lieblingstiger?
Dafür musst Du auch gar kein tapferes Schneiderlein sein.
Wenn Du weißt, wie man mit Nadel und Faden umgeht, kannst Du ein kuscheliges Katzenbett selbst entwerfen – ganz nach Deinem Gusto!
Zuerst machst Du Dir ein Muster mit den Maßen, die Du Dir vorstellst:
für eine schmale Kätzin wird es natürlich ein kleineres Katzenbett werden, als für einen 7 Kilo-Kater.

Zuerst die Stoffbahnen zusammennähen, mit Füllung versehen und zusammenfügen; zum Schluss die Seitenteile heben und die Kanten zusammenbringen, so dass eine Art Kasten-Form entsteht.

Trau´ Dich, leg´ los – es ist gar nicht so schwer!

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Katzenbett Outdoor

Ein Outdoor Katzenbett?
Wenn Du das Katzenbett auf den Balkon stellen willst, dann sollte der sicher sein.
Netze für Balkone gibt es in unterschiedlichen Farben und Maschenstärken von ganz klein bis ganz groß (20 – 50 mm). Bitte eher eine kleinere Maschenstärke wählen, damit Katzen nicht doch noch durchschlüpfen können, die sind nämlich ganz schon wendig, wenn´s ihnen drauf ankommt…
Das Material sollte qualitativ hochwertig sein.
Und am besten UV-beständig, und vor allem reiß- und bissfest.
Super gut findet es Deine Katze, wenn Du nicht nur an Deine Liege denkst, sondern ihr auch eine tolle Kletter- und Liegeecke einrichtest – wahlweise gerne ein schattiges Eck´ – dann könnt´ Ihr beide in vollen Zügen Balkonien genießen!