WIE WERDEN ÄNGSTLICHE KATZEN ZUTRAULICH?

Ängstliche Katze
Ängstliche Katze

Du hast eine ängstliche Katze und möchtest, dass sie zutraulich wird? 
Mal zu allererst: Damit bist Du nicht allein und das ist nichts Absonderliches! 
Viele Katzen sind schüchtern, eher scheu oder reagieren in bestimmten Situationen ängstlich.

In der Natur hat die Angst eine ganz konkrete Funktion:
Angst löst Flucht aus, Bedrohung Aggression. Beides dient dem Überleben. 
Während besonders tollkühne, wagemutige Kollegen keine sehr hohe Lebenserwartung haben, ist umsichtiges Verhalten – ein Auf-der-Hut-sein – für die anderen eine Lebensversicherung. 
Lieber einmal zurückstecken, immer darauf bedacht, dass hinter der nächsten Ecke eine Gefahr lauern könnte. Angst ist also an für sich etwas sehr Nützliches und dient der Erhaltung der Art.
Wenn die Angst zum „Selbstläufer“ wird, hat das mit Selbstschutz allerdings nicht mehr viel zu tun.
Da werden dann auch an sich harmlose Anlässe oder Begegnungen zum Auslöser von teils heftigen Reaktionen oder Attacken, die der Katze und ihrem Menschen das Leben auf Dauer schwermachen.
Das Ganze steigert sich teilweise soweit, dass die Katze sich abkapselt, nicht mehr frisst und auch keine sozialen Kontakte mehr zu Artgenossen pflegt.

Viele Katzenfreunde sind dann ratlos und wissen oft nicht mehr weiter.

Die typischen Anzeichen von Angst sind:

  • Schockstarre
  • Flucht
  • Kauer-Haltung 
  • Schwanz dicht am/ unter dem Körper
  • Schwanz buschig /und leicht geknickt 
  • Fell gesträubt
  • Fauchen 
  • Knurren
  • Weit aufgerissene Augen
  • Große Pupillen 
  • Angelegte/ abgeknickte Ohren
  • Zittern
  • Beschleunigter Atem
  • Erbrechen
  • Absatz von Urin oder Kot 
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Warum ist meine Katze ängstlich? 

Katze hat Angst
Katze hat Angst

Angst ist nicht gleich Angst, sie hat viele Facetten. 
Auf einer breiten Skala – von Unsicherheit bis Panik – kann alles dabei sein. 
Eines haben sie aber gemeinsam: es geht um ein Gefühl, dass das als negativ empfunden wird. 
Katzen, die sehr selbstbewusst waren, können durch bestimmte Ereignisse ängstlich werden. 
Für uns ist das meist gar nichts Großartiges – für Deinen Miez bricht aber eine Welt zusammen! 
Damit Du Deiner Katze helfen kannst, musst Du Ursachenforschung betreiben: 
Was könnte der Grund für ihr Verhalten sein?
Es ist oft gar nicht so einfach, zu realisieren, was der Auslöser ist oder war. 
Hat sie in der Vergangenheit vielleicht schlechte Erfahrungen gemacht und jetzt Angst, dass sich das, was sie erlebt hat, wiederholt?

Angst durch negative Erfahrungen 

Du kennst das: wer einmal auf die heiße Herdplatte gefasst hat, macht das kein zweites Mal (es sei denn, er ist masochistisch veranlagt). Genauso geht es Deiner Katze auch! 
Sie möchte vermeiden, dass ihr noch einmal etwas Unangenehmes widerfährt. Angst ist ein biologisches Prinzip zur Selbsterhaltung, das der Katze sagt:

 „Vermeide tunlichst Gefahren und Schmerzen – es könnten sonst Deine letzten sein!
Das willst Du doch nicht, denn Du bist hier, um Deine Art zu vermehren und zu erhalten.“

Und da Katzen – im Unterschied zu uns Menschen – auf ihre Instinkte vertrauen, sind sie schlau und haben Angst.

Negative Erlebnisse mit Menschen 

Besonders Katzen, die schon schlechte Erfahrungen gemacht haben, können Menschen gegenüber sehr misstrauisch sein: dazu gehören Streuner, die sich auf der Straße durchschlagen mussten oder Katzen, die in ihrem Zuhause Gewalt erfahren haben.
Und mancher Katzenhalter macht sich keine Gedanken darum, wie eine artgerechte „Behandlung“ seiner Katze aussehen sollte; dahinter steckt oft gar keine böse Absicht 
– sie wissen es einfach nicht besser. 
So oder so – was manche Katze erdulden muss, ist ein sehr trauriges Kapitel und übersteigt unsere schlimmsten Vorstellungen.
Es grenzt vielmehr an ein Wunder, dass sogar solche Katzen mit viel Geduld und Liebe wieder Vertrauen zu Menschen fassen können.

Negative Erlebnisse mit Tierärzten 

„Könnte ich doch nur sämtliche Körperöffnungen hermetisch abriegeln…“ 
denken sich viele Katzen beim Tierarztbesuch. „Erst pfercht man mich in einen engen Korb, in dem ich mich nicht einmal umdrehen kann; dann werde ich wieder unsanft herausgezerrt und in grellem Licht überall am Körper angefasst. Und das auch noch von einem wildfremden Menschen! 
Und dann dieser entsetzliche Geruch! Nach Angst und Schmerz –  hier wird gequält – womöglich wird´s dann am Ende auch schmerzhaft für mich? 
Oder ich muss wieder hierbleiben? In so einem kahlen Verließ, nur mit Futter und Wasser. Das letzte Mal war´s einfach schrecklich! – Weckt mich doch einfach, wenn´s vorbei ist!“

Egal wie behutsam Du es anstellst – der Tierarztbesuch ist und bleibt für Deine Katze mehr oder weniger mit Schrecken behaftet.

Negative Erlebnisse mit Transportboxen 

Katze hat Angst vor Transportbox
Katze hat Angst vor Transportbox

„Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr“…hat Deine Katze erst einmal negative Erfahrungen mit der Transportbox gemacht, wird es für Dich zur echten Herausforderung, sie auch nur in die Nähe des unheilvollen Behältnisses zu bringen! 
An sich macht eine Box Deiner Katze keine Probleme: Katzen lieben Höhlen! 
Kartons jeder Güte werden deshalb von Katzen mit Vorliebe besetzt; gerade die neue Küchenmaschine ausgepackt – schwupp – wird die Verpackung okkupiert.
Und die kann ruhig eng sein – eine Katze quetscht sich durch jeden Spalt
 – zur Not in einen Schuhkarton! 
Mit der Transportbox verknüpfen Katzen aber oft unschöne Ereignisse: 
Die Mobilmachung hat Auswirkungen, die Katzen nicht toll finden. 
Aufregung, Stress, Unbekanntes – all das würde Deine Katze lieber vermeiden. 
Sie spürt übrigens schon, das etwas in der Luft liegt, wenn Du die Box noch nicht einmal herausgekramt hast: Auf einmal ist Deine Katze wie vom Erdboden verschluckt…

Negative Erlebnisse während der Autofahrt 

Die eine Katze nimmt die Autofahrt gelassen, eine andere hasst es. 
Kleine Kinder quengeln auf längeren Autofahrten: „Wann sind wir endlich da?“ – 
„Ich hab´ Duuuurst“!
– Katzen tun das auch! Aber auf ihre Weise:
Sie stimmen „Protestlieder“ an, die ziemlich durchdringend sind und tun so ihren Unmut kund. Zu lange, zu heiß, zu hilflos – stell´ Dir vor, wie´s Dir als Katze im Auto ginge.
Außerdem hat Deine Katze kein Zeitgefühl so wie Du; sie kann nicht einschätzen, wie lange es dauert oder wohin die Reise geht. Sie sieht ja in der Regel auch nicht viel in ihrer Box.
Vielleicht musst Du einmal eine Vollbremsung hinlegen und Deine Katze wird unsanft hin- und her geschleudert. Oder ihr wird einfach schlecht beim Autofahren:
manche Katzen vertragen das Geschaukel nicht – da passiert dann schnell mal ein Malheur…

Tipp:
Fahrten nur – wenn sich´s nicht vermeiden lässt. 
Und 6 Stunden vor der Fahrt das letzte Mal füttern, dann besser nicht mehr!

Angst durch Ungewohntes 

Die Katze ist ein „Gewohnheitstier“ im wahrsten Sinne des Wortes! Sie mag keine Veränderungen. 
Ständig andere Umstände, die ihr direktes Umfeld betreffen, stressen sie. Das ist auch ganz logisch, denn Katzen müssen auf der Hut sein; sie prüfen ihr Territorium ständig auf Gefahren hin und können sich erst entspannen, wenn alles kontrolliert und für gut befunden wurde; ansonsten stehen sie unter Strom. 
Für Dich sind es nur andere Möbel oder ein neuer Mixer – für Deine Katze sind es „Eindringlinge“ in ihren gewohnten, sicheren Lebensraum, die erst einmal kritisch unter die Lupe genommen werden müssen.
Klingt nach Paranoia, ist aber für Katzen ganz normal und durchaus berechtigt.

Angst durch Umzug 

Neues Zuhause – neues Glück? – Für Katzen nicht wirklich. Schon gar nicht, wenn sie sich in den neuen vier Wänden auf einmal gar nicht mehr zurechtfinden: 
„Wo ist der geliebte alte Kratzbaum? Der neue riecht nicht nach mir und er steht auch nicht an der Stelle, die ich mag. 
Und überhaupt – alles ist hier so anders. Nichts ist mehr, wie es mal war!
Und „mein“ Mensch ist nur noch mit Kisten Ein- und Auspacken beschäftigt.
Wenn er mich sieht, schiebt er mich beiseite – so als ob ich eine von den Kisten bin!“
Das alles kann einer Katze ganz schön gegen den Strich gehen.  

Angst durch fremde Menschen und Tiere 

Für Katzen ist Angst ein Überlebensinstinkt. Eine Katze, die keine Angst hat und zu leichtsinnig ist – Katzen sind ja auch sehr neugierig! – würden schnell Opfer von Fressfeinden oder Übergriffen. 
Also lieber erst einmal flüchten und aus sicherem Versteck die Lage peilen. 
Deine Katze lebt zwar bei Dir, in einem sicheren, behüteten Zuhause; aber auch eine „Hauskatze“ ist nach wie vor ein „wildes“ Tier mit Urinstinkten.
Misstrauen gegenüber fremden Menschen, Tieren – ja sogar anderen Samtpfoten – ist also durchaus angebracht. 
Von einer „Hauskatze“ wird aber das genaue Gegenteil erwartet:
sie soll am besten von Anfang an verträglich sein, schmusig – und anhänglich sowieso.

Angst durch fremde Geräusche

Katzen sind ausgezeichnete Jäger. Ihre Sinne sind geschärft.
Wenn das nicht der Fall wäre, würden sie keine Beute machen und glatt weg verhungern.
Stell´ Dir vor, Du hast einen Verstärker im Ohr – hörst also alles besser und lauter. 
Sehr laute, ungewohnte oder unerwartete Geräusche würden Dir da mit Sicherheit auch Angst einjagen. 
Vor allem Laute, die Du nicht kennst und deshalb nicht einordnen kannst:
Da ist sie wieder, die Angst vor dem Unbekannten.
Was steckt wohl hinter diesem seltsamen Geräusch? Ein riesiges Monster, sprungbereit, oder nur ein harmloser Falter?
Wenn Du – wie Deine Katze – die Flöhe husten hörst, würde Dich das auch beunruhigen, oder?

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Phase 1 der Gewöhnung  

Deine Katze ist neu bei Dir und Du möchtest, dass sie sich rasch eingewöhnt? 
Sie ist noch ängstlich und Du wünschst Dir, dass sie zutraulich wird?
Sie geht aber in Deckung, sobald Du Dich näherst. 
Oder sie nimmt sogar Reißaus und versteckt sich vor Dir. – Nimm´ das bitte nicht persönlich, sondern lass´ sie vor allem in Ruhe! 
Wenn Du Dich näherst, mach das so langsam wie möglich.
Gib´ Ihr ausreichend Zeit, Dich zu studieren und sich ein Bild zu machen.
Treibe sie auf gar keinen Fall in die Enge und zwinge sie nicht – das wird nur das Gegenteil bewirken:
sie wird sich komplett verschanzen und aggressiv werden, weil sie sich bedroht fühlt.

Sorge für eine stressfreie Umgebung 

Katzen sind in der Regel keine Fans von Veränderung. Sie lieben Rituale, ihre gewohnten Plätze, behagliche Ruhepausen. Das alles ist ihnen aber nur vergönnt, wenn sie die Abläufe und die Umgebung kennen; damit Deine Katze sich aufgehoben fühlt, kannst Du ihr ihre separaten Ruhepole schaffen. Das können erhöhte Plätzchen sein oder Höhlen, wo sie sich geborgen fühlt – auch wenn ihr das „da draußen“ noch nicht ganz geheuer ist.
Du kannst den Alltag nicht komplett ausblenden, aber zumindest laute Geräusche oder hektische Aktionen vermeiden – das hilft dem scheuen Kerlchen schon sehr! Überlasse ihr die Räume, um sich ihr Bild vom unbekannten Territorium zu machen: Deine Katze muss sich erst einmal zurechtfinden und in Ruhe umschauen. Sie möchte das neue Terrain erkunden können, um sich sicher zu fühlen. 
Erst, wenn sie merkt, dass ihr keine Gefahr droht, wird sie Vertrauen fassen und auch (mehr) Nähe zulassen. 

Sorge für ausreichend Freiraum und Versteckmöglichkeiten 

Biete Deiner Katze Möglichkeiten, damit sie sich zurückziehen kann, wenn´s in ihren Augen eng wird. 
Wenn Katzen Angst haben, reagieren sie meist mit Flucht; wenn sie einen Zufluchtsort hat, wo sie sich sicher fühlt, entkrampft das die Situation. Das ist ihr Ort, der auf sie wartet, wenn sie in Bedrängnis gerät – das beruhigt sie.
Das sind die Orte, wo sie auch später gerne ein ausgiebiges Nickerchen hält oder vor sich hin döst.
Ein Unterschlupf – nur für sie. Da kann sie restlos und ohne Furcht relaxen.
Klasse finden Katzen erhöhte Rückzugs-Plätze. Aber auch höhlenartige Verstecke werden gerne genommen. Ein Platz unterm Bett oder in einer Nische zwischen zwei Schränken ist auch nicht zu verachten.
Deine Katze sucht sich ihre Plätze ohnehin selbst aus – aber helfe ihr ein wenig, und verbaue ihr mögliche Schlupflöcher nicht, sondern lasse ihr alle Optionen.

Lasse Deine Katze in Ruhe 

Wir Menschen meinen immer, dass es hilft, wenn wir uns kümmern; in Bezug auf eine scheue Katze kann das allerdings fatal sein.
Je mehr wir das verängstigte Geschöpf „betüddeln“, desto mehr wird es das Weite suchen.
Also bitte nicht verfolgen und besprechen wie eine tibetanische Gebetsmühle!
Katzen verstehen diese Therapie-Ansätze glatt miss und verschwinden erst recht. 
Am besten,
Du gehst Deinem gewohnten Tagesablauf nach: 
Alles wie immer – nur auf sehr laute Geräusche solltest Du besser verzichten – 
also nehmen Staubsauger und andere lautstarke Haushaltshelfer in dieser Phase einfach mal eine Auszeit; ist ja nur so lange, bis Deine Katze sich akklimatisiert hat und nicht mehr so schreckhaft ist. 

Gib ihr ausreichend Zeit 

Schon Balu aus dem Dschungelbuch wusste, Ruhe und Gemütlichkeit sind der Schlüssel zum Erfolg!
Laß´ Deiner Katze die Zeit, die sie braucht. Das kann von Katze zu Katze ganz verschieden sein: 
die eine überwindet ihre Scheu schneller, die andere braucht etwas länger.
In jedem Fall solltest Du in dieser Phase für ein ruhiges Umfeld sorgen. 
Vermeide – soweit es geht – Hektik und Lärm.
Gib´ Deiner Katze Zeit und Raum: jede positive Erfahrung wird sie bestärken und sie selbstbewusster machen: „Mir passiert ja gar nichts, wenn ich aus meinem Versteck komme!“ 
Damit ist schon der erste Schritt getan. 
Je mehr positive Erlebnisse sie hat, desto selbstsicherer und zutraulicher wird sie werden. 
Aus Angst kann so Zögern, dann Trauen und schließlich Vertrauen werden.  

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Phase 2 der Gewöhnung 

Der erste Schritt ist getan: Deine Katze verschanzt sich nicht mehr, sondern hat allen Mut zusammengenommen und ihr neues Territorium aktiv betreten?
Dann mach´ jetzt nicht den Fehler und stelle ihr nach! So nach dem Motto:
“Ah endlich! Da ist sie! Sie möchte zu mir…“ 
Damit könntest Du alles wieder zunichtemachen! Sie wird wahrscheinlich wieder die Flucht wählen und erst einmal für längere Zeit in Ihrem Versteck verharren; das ist weder für Dich, noch die Katze erquicklich.
Deshalb schau´ Dir die Körpersprache Deiner Katze an; wie Deine Katze aussieht, wenn sie ängstlich ist, konntest Du ja bereits studieren: sie sträubt das Fell, macht einen Buckel, klappt die Ohren zur Seite ab, der Schwanz kann auch leicht geknickt sein. Die Pupillen sind bei ängstlichen Katzen extrem geweitet:

Deute die Körpersprache Deiner Katze richtig 

Deine Katze sagt Dir mit ihrem Körper alles, was Du wissen musst. 
Achte deshalb auf ihre Körpersprache:
Wie stellt sie Ohren, Schwanz und Schnurrhaare? Wie sieht ihre Mimik aus? 
Oft untermalt sie die Körpersprache zusätzlich mit eindringlichen Lauten…

Körpersprache glückliche Katze
Körpersprache glückliche Katze

Mimik und Sprache zur Beruhigung 

Wenn Du mit Deiner Katze sprichst, dann möglichst ruhig und gelassen, in tiefer Stimmlage. 
Soziales Mimikry funktioniert bei Menschen, indem sie die Körpersprache des Gegenübers kopieren;
der, der kopiert wird, empfindet den anderen als sympathisch. 
Bei Katzen geht das nur bedingt – Du kannst ja auch schlecht Gestik und Mimik Deiner Katze imitieren, dazu fehlen Dir schlicht weg die Mittel! (Obwohl es kuriose Ansätze dazu gibt…)
Du bist ein Mensch, kannst Deiner Katze aber auch so zeigen, dass Du es gut mit ihr meinst und ihr mit Deiner ganz eigenen, „humanen Kommunikation“, die Scheu nehmen.
Wenn Du also siehst, dass Deine Katze Angst hat – wie kannst Du sie am besten mit Deiner Körpersprache und Mimik beruhigen?

Starre Deine Katze nicht an 

Auge um Auge – die Katzenvariante: Wenn Du beobachtest, wie Katzen das untereinander handhaben, wirst Du feststellen, dass sie sich meist direkt ins Auge schauen, wenn unmittelbar ein Angriff bevorsteht, oder sich die Situation unangenehm zuspitzt.
Der direkte Blickkontakt gilt in Katzenkreisen als Zeichen von Dominanz. 
„Was guckst Du? – Willst Du mich herausfordern?“ 
Allerdings soll damit eher ein Kampf vermieden werden: der Gegner soll – eingeschüchtert – am besten schon dem Blick nicht standhalten und zum Rückzug blasen. 
Wenn Du Deine Katze mit den Augen fixierst, könnte sie schlimmstenfalls meinen, ein Überfall steht bevor! Oder Du machst ihr etwas streitig.
Das kann sie als bedrohlich empfinden und sich zurückziehen. 
Blinzle ihr lieber gelegentlich kurz zu. Das ist auf „Kätzisch“ ein freundliches Lächeln. 

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Phase 3 der Gewöhnung 

Ängstliche Katze annähern
Ängstliche Katze annähern

„Wir haben Kontakt“ – zwar nicht mit vermeintlichen Aliens, wie seinerzeit Paul Hellyer meinte, doch für Katzenbesitzer ist das trotzdem ein Moment wie Weihnachten und Ostern zusammen: 
Die Katze hat ihre Deckung aufgegeben!
Damit ist es fast geschafft: Du hast Deiner Katze die Angst genommen. Die scheue Katze hat Vertrauen gewonnen. Jetzt kannst Du damit anfangen, sie an Dich zu binden. 
Aber auch hier gilt: nichts überstürzen! Nicht bedrängen!
Lass´ immer Deine Katze den ersten Schritt machen! 
Sie sollte von sich aus auf Dich zugehen – und nicht umgekehrt.
Wenn sie soweit ist, wird sie Dich zu mehr Nähe einladen…

Die Nähe geht von der Katze aus 

Bleib´ ganz ruhig und warte bis sie auf Dich zukommt. 
Lass´ sie erst einmal an Dir schnuffeln; Du kannst ihr auch langsam die Hand entgegenstrecken 
– aber immer ganz behutsam und am besten in Zeitlupe. 
Wenn Du merkst, dass sie zurückzuckt, lass´ es lieber dabei bewenden. 
Vielleicht streicht sie aber auch vorsichtig um Deine Beine oder sie reibt ihre Wange an Dir – 
dann freu´ Dich! Denn damit bist Du gerade „markiert“ worden.
Mit ihrem Geruch hat sie ihren Claim abgesteckt – „Mein Mensch!“ Ihr Duft gibt nicht nur an, was ihr gehört, sondern zeigt auch, an was ihr etwas liegt. 
Deine Katze zeigt damit ihre Zuneigung.
Aber streichle sie jetzt nicht einfach abrupt, sondern lasse sie erst wieder an Deiner Hand schnuppern – dann weiß sie, dass das Deine Hand ist, die sie anfassen will, und sie kann das zuordnen.


Beginne mit vorsichtigen Berührungen 

Ohne Ansage streicheln geht gar nicht! – das mögen bereits zutrauliche Katzen nicht besonders, und welche, die noch scheu sind, erst recht nicht! 
Es gibt aber ein Mittel, das Herzen (schneller) öffnet: LECKERLIE.
So manch überzeugter „Kuschel-Muffel“ wird schwach, wenn ihm die Hand, die ihn streichelt, auch ein Leckerchen reicht.
Wenn sich Deine Katze nähert und sich sogar streicheln lässt, belohne sie mit einem kleinen Guzzi.
Das bleibt dann in guter Erinnerung und wird durch die Belohnung positiv verstärkt.
Wer weiß? – vielleicht holt sich Deine Fellnase die nächste Streicheleinheit schneller ab, als Du denkst! 
Aber immer schön sachte – nicht übertreiben! 
Wenn Du merkst, dass Deine Katze genug geschmust hat, bedränge sie nicht weiter.

Erhöhe die Bindung durch gemeinsame Spiele 

Nimm´ Dir jeden Tag Zeit, um mit Deiner Katze ausgiebig zu spielen. Das festigt Eure Bindung.
Wähle dafür Spiele aus, die sie besonders gern mag. 
Das gemeinsame Spiel tut aber nicht nur Eurer Beziehung gut, es sorgt auch dafür, dass Deine Katze ihre Instinkte ausleben kann und sich ausreichend bewegt. 
Das Spielen ist deshalb besonders für reine Stubentiger ein Muss!  Hier werden Reize geboten und sie sind beschäftigt – das ist mindestens genauso wichtig, wie Futter und Wasser; Katzen ohne Ansprache und Beschäftigung verkümmern zusehends. 
Am besten Du planst für die „Spielstunden“ feste Zeiten ein – wenn´s geht dann, wenn Deine Katze am meisten Lust und Energie zum Spielen hat.

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Wenn nichts hilft 

Manchmal ist es sehr schwer, einer Katze ihre Ängste zu nehmen, besonders dann, wenn sie schon schlechte Erfahrungen machen musste. Ihr Verhalten gibt dann oft Rätsel auf. Vor allem wenn sich das Tier – anscheinend aus heiterem Himmel – so bedrängt fühlt, dass die Angst in Aggression umschlägt: gerade war sie noch im Kuschel-Modus und im nächsten Moment beißt und kratzt sie?
Bitte denke immer daran: für Deine Katze hat das einen guten Grund, auch wenn er für Dich nicht ersichtlich ist. Nimm´ das bitte nicht persönlich und bestrafe Deine Katze nicht – denn das ist nur das Ergebnis ihrer Erfahrungen und Ängste. 
Du hast das alles durch? Auch eine Menge Liebe und Geduld haben nicht geholfen? 
– dann versuche es doch mal mit 
Homöopathie oder Pheromonen

Bachblüten zur Beruhigung

Ob Homöopathie hilft oder nicht, ist eine Glaubensfrage: Der Katzenhalter, der auf die Schulmedizin schwört, wird nur die Stirn runzeln und andere Mittel wählen; wer aber der Auffassung ist, dass das ein Ansatz ist, der beim Menschen funktioniert – warum also nicht auch beim Tier – der wir diese Therapieform als Alternative betrachten. 
Die tiefenpsychologische Frage „Hat ein Tier eine Seele?“ müssen wir an dieser Stelle leider unbeantwortet lassen – aber wer wie Bach, der Begründer der Bachblüten-Therapie, meint, Körper, Seele und Geist sollten vereint und harmonisiert werden, der kann es mit den Bachblüten versuchen.
Die einzelne Essenz oder spezifisch zusammengestellte Mischungen können dann helfen. 

TIPP:

Ängstliche Katzen: Aspen (Zitterpappel), Mimulus (Gefleckte Gauklerblume)

Aggressive Katzen: Beech (Rotbuche), Cherry Plum (Kirschpflaume), Holly (Stechpalme), Impatiens (Drüsiges Springkraut)

Guck ‘mal hier  - da hatten wir schon einmal über Bachblüten berichtet und auch eine Buchempfehlung zu dem Thema ausgesprochen.

Setze Katzenpheromone ein 

Zitate sind tunlichst zu unterlassen – stimmt schon. Aber dieses passt gerade zu schön in den Kontext, der geneigte Blog-Leser möge mir verzeihen: 
„Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als Eure Schulweisheit sich träumen lässt.“ 
– Jawoll! sagt sich die Katze – den Ausspruch hat William Shakespeare getan – für Fellnasen ist das aber ein alter Hut: Katzen kommunizieren seit Anbeginn auf Ebenen, die für uns weder sichtbar und erklärbar sind; das ist weder geheimnisvoll, noch übersinnlich, sondern hat schlicht und ergreifend mit Biochemiezu tun: Pheromone sind chemische Substanzen, die von Katzen produziert werden; 
sie dienen der Kommunikation und beeinflussen das Verhalten. 
Katzen bilden diese Botenstoffe in unterschiedlichen Körperdrüsen. 
Jeder 
Geruchsstoff hat dabei seine ganz eigene Bedeutung und wird über das Gesicht (Kinn und Wangen), Pfoten oder Harn an strategisch wichtigen Stellen von der Katze hinterlassen.

Die Pheromone unterteilt man in verschiedene Fraktionen: 
Bei den Gesichtspheromonen spricht man von „F3-Fraktion“, oder auch „Wohlfühl-Pheromonen“ und der „F4-Fraktion“, den „Sozial-Pheromonen“. 
Diese Botenstoffe können auch synthetisch hergestellt werden. Man kann mit ihnen einzelne Gegenstände besprühen oder sie (über Zerstäuber bzw. Verdampfer für die Steckdose) in Räumen einsetzen.
Gut und schön – denkst Du – aber wo kann ich diese „Relax-Pheromone“ beziehen? 
Die Duftboten bekommst Du ganz bequem im Handel (z.B. bei FELIWAY.)

Merke:
Den Zerstäuber am besten in dem Raum einsetzen, wo sich die Katze am meisten aufhält, mindestens für vier Wochen lang. 

Suche einen Tierarzt oder Katzenpsychologen auf 

Den “harten Fällen” – den armen Kreaturen, die besonders viel erleiden mussten – kann oft nicht so einfach geholfen werden. 
Wenn die Angst das Katzenleben völlig beherrscht, hilft oft nur der Gang zum Spezialisten. Das kann ein Tierarzt oder auch ein Psychologe für Katzen sein.
Ein Tierarzt kann zum einen checken, ob womöglich körperliche Ursachen vorliegen und sich ein Bild vom Verhalten der Katze machen. 
Ein Laie kann solche Befunde nicht liefern – auch, wenn er ein noch so guter Katzenkenner ist.

Katzenpsychologe
Katzenpsychologe

Der Blick „von außen“ und ein entsprechender Ratschlag können manchmal Wunder wirken: 
Viele Symptome sind oft sogar schnell und einfach zu behandeln. 
Falls die Ursachen tiefer, also in der Psyche liegen, kann auch ein Tierpsychologe zu Rate gezogen werden, der Verhaltenstherapien vorschlagen und begleiten kann. 

Zugegeben – es gibt kein „Allheilmittel“, das auf alle Katzen anwendbar ist; dafür sind sie einfach zu verschieden. Jede Katze ist auf ihre Weise geprägt – von der Mutter, den Genen und dem Umfeld.
Der Aufwand, eine ängstliche Katze zutraulich zu machen, scheint groß, die Probleme manchmal sogar unüberwindbar. 
– Aber es lohnt sich!
Spätestens dann, wenn sich Deine Katze aus der Unsichtbarkeit löst und das erste Mal auf Dich zukommt, den Schwanz kerzengerade in die Höhe gereckt: 
Du streichelst sie zuerst vorsichtig am Kopf – bist immer noch unsicher – nicht, dass sie gleich wieder in Panik davonläuft – aber diesmal bleibt sie da!
Und sie schmiegt sich mit ihrem ganzen Körper in Deine Hand. 

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Geschafft!


Du hast jetzt eine selbstbewusste, anhängliche Katze, die Dir vertraut.
Eine Freundin.

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40Kommentare

  • Witte
    29.12.2019 18:18 Uhr

    Ihre Anregungen sind alle ok, aber was mache ich mit einem Kater der sehr schwer aber immerhin schon Mal zahm war und durch den Tod der Bezugsperson (meinem Mann )in die vorhergehende Ängstlichkeit zurück geht und mich einfach nicht akzeptiert. Ich habe ihn weder laut oder böse behandelt noch jemals geschlagen. Er hat auch immer von mir sein Futter bekommen, aber ich werde nur angefaucht. Solange mein Mann lebte ließ er sich auch von mir streicheln, leider ist das nicht mehr möglich. Haben Sie dafür eine Erklärung. MfG B. W.

    Auf diesen Kommentar antworten
  • Cat's Best Team
    09.01.2020 14:32 Uhr

    Hallo,

    auch Katzen trauern.

    Geben Sie dem Kater Zeit, sich an die neue Situation zu gewöhnen.
    Der Miez braucht Rückzugsmöglichkeiten und Zeit, wieder Vertrauen aufzubauen:
    Seine Bezugsperson Nummer 1 ist nicht mehr da,- "Was nun?", denkt er.
    Wenn er schon vorher ein scheuer Kandidat war, braucht das etwas länger und viel Geduld.
    Ruhig und gelassen bleiben und das Tier nicht bedrängen; kleine Leckerlies - ab und an in seiner Nähe abgelegt - locken ihn aus der Reserve.
    Wenn er dann auf sie zukommt, zeigt er Ihnen, dass er gestreichelt werden will:
    Er nähert sich und streicht um ihre Beine, schaut sie an, blinzelt vielleicht, maunzt.
    Bitte zuerst nur ganz zart und vorsichtig streicheln, an den Stellen, die er besonders mag.
    Sie merken schnell, wann er genug hat - dann lassen Sie ihn gehen und freuen sich darauf, dass er sicher bald wiederkommt.

    Und immer ´dran denken: Der Kater entscheidet, wann er soweit ist.

    Alles Liebe für Sie und den Kater wünscht das Cat´s Best Team

  • Jane
    27.01.2020 19:26 Uhr

    hallo & danke für diese super hilfreichen Informationen. Habe vor 4 Wochen eine 7-jährige Katze adoptiert, die bereits viele verschiedene Stationen hinter sich hatte.... sie schnurrlet, sie kommt neben mich sitzen, sie liegt auch auf dem Bett gerne neben den Füssen wenn ich lese, läuft auch von einem Zimmer ins andere nach.... ich denke für die ersten 4 Wochen sind wir gut angekommen. Aber sie ist teils noch so schreckhaft, wenn nur draussen im Treppenhaus etwas zu hören ist, rennt sie in ihr Versteck.... ich habe auch bereits mit Bachblüten begonnen, weil ich staune wie sie auf Geräusche von draussen teils krass reagiert.... ich vermute, sie hat schon viel durchgemacht.... super Artikel, tolle Website, Danke!

    Auf diesen Kommentar antworten
  • Cat's Best Team
    10.02.2020 08:59 Uhr

    Liebe Jane,

    erstmal finden wir es klasse, dass Du einer Katze ein neues Zuhause gibst! 💗
    Dafür, dass sie erst 4 Wochen bei Dir ist, ist das, was Du geschrieben hast, sensationell!
    Sie vertraut Dir schon und sucht Deine Nähe.

    Keiner weiß, was sie alles schon erlebt hat.
    Die Erfahrungen aus der Vergangenheit sind da; Du kannst ihr aber helfen, neue - schöne Momente - zu erleben, die stärker sind, als die alten.

    Ihr seid auf dem richtigen Weg - macht weiter so!
    Halte uns auf dem Laufenden, wie´s Euch beiden geht.

    Ganz liebe Grüße an Dich und Deine Fellnase vom Cat´s Best Team. 🐾

  • Vanessa
    29.01.2020 12:37 Uhr

    Ich habe gestern eine Katze zu mir genommen. Der Vorbesitzer hat sie nicht gut behandelt. Sie ist jetzt bereits 2,5 Jahre alt & der Vorbesitzer hatte sie eben auch so lange. Sie will nicht fressen & lässt sich nicht angreifen. Wenn ich aufstehe, um was zum trinken zu holen oder aufs klo zu gehen knurrt sie mich an. Ich glaube auch, dass die diese Nacht überhaupt nicht geschlafen hat. Ich weiß wirklich nicht was ich machen soll, ja ich hab mir den Artikel durchgelesen, man solle der Katze Zeit geben, aber was wenn sich meine Katze überhaupt nie eingewöhnt, weil sie eben in der Vergangenheit nicht gut behandelt worden ist?
    Kann mir bitte irgendjemand helfen?

    Auf diesen Kommentar antworten
  • Cat's Best Team
    29.01.2020 14:26 Uhr

    Liebe Vanessa,

    klingt, als ob Deine Katze bisher keine guten Erfahrungen machen durfte. :-(
    Viele Katzen haben ein Martyrium hinter sich, wenn sie die Chance auf ein neues Leben bekommen.
    Und man stelle sich vor, dann noch von einem auf den anderen Tag in eine komplett neue, fremde Umgebung verpflanzt zu werden.
    Das ist für Katzen generell nicht so einfach...
    Und dann ist da natürlich noch das "Erbe" aus der Vergangenheit:
    Bisher waren mit bestimmten Dingen wahrscheinlich viele schlimme Erfahrungen verknüpft.

    Aber ihr zwei könnt das ändern!

    Bleibe ruhig und gelassen und gehe Deinen Dingen wie immer nach.
    Beobachte sie nicht ständig, sondern tue mal lieber so, als ob sie gar nicht da ist und Du nur zufällig in ihrer Nähe bist.
    Schaffe ihr Rückzugsorte, wo sie ungestört ist und aus Entfernung alles beobachten kann, was bei Dir passiert.
    Lege eine Kuscheldecke an diesen Platz, die dann zu ihrer Decke wird, weil sie gewohnt nach ihr riecht.
    (So eine "Höhle" wird auch interessant, wenn ab und an ein tolles Leckerli darin zu finden ist!)

    Irgendwann wagt sie sich dann auch an andere Plätze.
    – Und zu Dir!
    Das kann alles passieren – wenn Du genug Geduld mitbringst und keinen Zwang aufbaust.
    Eingewöhnen mit Zeitdruck wird für Euch beide nämlich zum Albtraum.

    Wenn Du Euch Zeit lässt, steht dem neuen häuslichen Glück nichts im Wege.
    Nur Mut! :-)

    Wir wünschen Euch viele schöne Stunden!

    Liebe Grüße vom Cat´s Best Team

  • 05.02.2020 20:41 Uhr

    Wir haben 8 Pfoten mit nur einem Schwänzchen aus dem spanischen Tierschutz in der 2. Woche bei uns. Unser Kater hatte einen Autounfall und sein Schwanz musste amputiert werden. Das macht ihm aber nichts aus und ist gut verheilt. Unser Katzenmädel ist komplett. Beide sind zwar 4 Jahre zusammen in Obhut gewesen, kennen und mögen sich auch, aber nun verwirrt in unserer Familie angekommen. Es herrschte zunächst große Angst bei beiden in allen Situationen. Aber: Er hat sich bereits angenähert, lässt sich sogar streicheln, schnurrt und wird jeden Tag mutiger. Sie sitzt dagegen panisch mit riesigen Augen an ihrem Rückzugsplatz im Bad, geht nur nachts auf Erkundungstour im Haus und frisst auch nur dann. Wir freuen uns riesig über jedes kleines Stück das sie so heldenhaft erkundet. Einen Feliway Stecker haben wir heute zum Einsatz gebracht und hoffen er hilft ihr!!! Außerdem sucht sie ihren Freund, wenn er nicht zu sehen ist. Das muss sie sehr viel Mut kosten und wir versuchen ihr so ruhig wie irgend möglich zu begegnen. Das ist aber gar nicht so einfach im täglichen "Begegnungsverkehr" :-). Wir werden gaaanz geduldig bleiben auch wenn es sehr schwer fällt und hoffen sie findet ihre Ruhe und das Vertrauen irgendwann...... Es bleibt spannend! Eure Informationen sind gut beschrieben! Liebe Grüße und macht mit der Webseite so weiter!!!

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  • Cat's Best Team
    10.02.2020 09:01 Uhr

    Hallo Kathleen,

    Vielen lieben Dank für Dein Lob! :-)
    Das freut uns ganz besonders und motiviert uns, so weiterzumachen!

    Toll, dass die Fellnasen aus dem spanischen Tierschutz bei Euch die Chance auf ein neues Leben bekommen!
    Ihr macht das genau richtig: nur mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen finden sie bei Euch ihren Platz.
    Das ist ja alles Neuland für die beiden.
    Sie sind aber zusammen und da sie sich schon kennen und mögen, ist das perfekt!
    So helfen sie sich beide, indem sie sich am anderen orientieren können.

    Wir sind gespannt, wann die Kätzin genauso mutig und zutraulich geworden ist wie der Kater.
    Halte uns auf dem Laufenden!

    Ganz liebe Grüße an Dich und Deine Tiger vom Cat´s Best Team! 🐾

  • Eveline Schmidt
    01.03.2020 14:08 Uhr

    Hallo. Ich habe seit 3 Wochen eine Katze. Sie ist 3 Jahre alt und hat 3 Jahre auf den Strassen in der Nähe von Rom gelebt. Durch Kontakt einer dortigen Tierschützerin haben wir diese Katze aufgenommen. Sie hat sie für uns eingefangen, weil sie zu ihr zutraulich war. Sie wurde geimpft, gechipt, sterilisiert und auch das Blut wurde untersucht also das ganze Paket.
    Nach 12-stündiger Autofahrt kam sie bei uns an. Von da an wohnt sie in unserem Gästezimmer. Sie lässt sich streicheln, ist verschmust aber sie kommt nicht von sich aus. Man kann sie auch nicht hochnehmen oder anfassen und heben. Inzwischen haben wir das Fressen in der Küche hingestellt und das Katzenklo steht im Flur wie wir das bei unseren vorherigen Katzen gemacht haben. Das klappt auch einwandfrei. Aber sie lebt in ihrer Welt und kommt nicht auf uns zu. Eigentlich wollten wir keine Problemkatze. Wir hatten immer Katzen aber so eine hatten wir noch nie. Es ist für uns wie für die Katze Stress. Wir sind Rentner und kommen damit nicht so klar. Sie sollte ja auch mal raus können aber wir haben Angst, dass sie dann abhaut.
    Was können wir tun, was raten Sie uns?

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  • Cat's Best Team
    02.03.2020 10:48 Uhr

    Liebe Eveline,

    zunächst einmal finde ich es großartig, dass sie einer Katze ohne Heimat ein neues Zuhause gegeben haben!

    Ein Streuner, der bisher nicht in Menschen-Obhut gelebt hat, wird sich anfangs immer schwer tun;
    Tiere, die gewöhnt waren, sich auf der Straße durchzuschlagen, sind von Haus aus sehr misstrauisch.
    Und das nicht ohne Grund!
    Sie haben meist sehr schlechte Erfahrungen gemacht.
    (Sowohl mit Menschen, als auch mit Artgenossen.)

    Alles, was sie jetzt in den letzten 3 Wochen bei Ihnen erlebt hat, war absolutes Neuland für die Mieze.
    Dafür läuft das doch schon richtig gut: Sie lässt Sie schon an sich heran, duldet sogar Körperkontakt - das ist alles nicht selbstverständlich.
    Das ist schon ein großer Erfolg!

    Bitte geben Sie ihr Zeit.
    Es braucht viel Geduld, ich weiß, und manchmal denkt man, es wird nie passieren, aber es dauert, bis Vertrauen aufgebaut wird.
    Außerdem ist Katze nicht gleich Katze; auch Miezen, die Menschen gewöhnt sind, lassen sich manchmal nicht gerne hochnehmen.
    Der Bauch ist ein schützenswerter Raum für die Katze - da lassen sie nicht so gerne jemanden ´ran!
    Und nicht jede ist ein geborener Schmusebär.

    Geben Sie ihr bitte eine Chance und warten Sie ab!
    Umso mehr werden Sie sich freuen, wenn das Eis bricht und sie von sich aus auf Sie zukommt.
    Besonders Tiere, die vorher kein schönes Leben hatten, sind oft die treuesten Seelen überhaupt.

    Alles Liebe für Sie und die Fellnase wünscht das Cat´s Best-Team 🐾

  • Ilona
    25.03.2020 09:23 Uhr

    Guten Morgen
    Wir haben vor circa 14 Tagen zwei Zweijährige Katzen ein neues zu Hause geben.
    Wir haben Ihnen das Badezimmer komplett überlassen.
    Leider sind wir zur Zeit aufgrund des Coronavirus alle zu Hause, so dass von Ruhe nicht die Rede sein kann.
    Dennoch bewegen wir uns im Bad leise und vorsichtig.
    Sie nehmen beide Leckerlis von der Hand, aber die eine schlägt dann auch manchmal nach uns. Da schlägt von einem Moment in den anderen um.
    Nachts laufen sie im Badezimmer um her, sie fressen, Saufen und benutzen ihr Katzenklo.

    Wir lesen Ihnen manchmal auch leise etwas vor oder halten uns auch einfach nur im Badezimmer auf, ohne irgendetwas zu tun damit sie Vertrauen fassen können. Wir lesen Ihnen manchmal auch leise etwas vor oder halten uns auch einfach nur im Badezimmer auf, ohne irgendetwas zu tun damit sie Vertrauen fassen können.

    Leider tut sich nichts.
    Haben Sie noch irgendeine Idee?

    Ich freue mich sehr über Rückmeldung

    Wir hatten schon oft Katzen, habe diese aber immer als kleine Katze bekommen so dass die Eingewöhnung steht problemlos war.

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  • Cat's Best Team
    25.03.2020 14:07 Uhr

    Liebe Ilona,

    gibt es einen bestimmten Grund, dass die Katzen sich nur im Badezimmer aufhalten dürfen?
    Wie würden Sie sich fühlen, wenn man Sie Tag und Nacht im Bad einsperren würde?

    Das ist bestimmt gut gemeint, aber Sie können den Alltag ohnehin nicht komplett ausblenden.
    Überlassen Sie Ihnen ruhig alle Räume, um sich ihr Bild vom unbekannten Territorium zu machen:
    Die Katzen müssen sich erst einmal zurechtfinden und in Ruhe umschauen.
    Sie möchte das neue Terrain erkunden können, um sich sicher zu fühlen.
    Erst, wenn sie merken, dass ihnen keine Gefahr droht, werden sie Vertrauen fassen und auch (mehr) Nähe zulassen.

    Bieten Sie den Katzen Möglichkeiten, damit sie sich zurückziehen können, wenn´s in ihren Augen eng wird.
    Wenn Katzen Angst haben, reagieren sie meist mit Flucht; wenn sie einen Zufluchtsort hat, wo sie sich sicher fühlen, entkrampft das die Situation.
    Klasse finden Katzen erhöhte Rückzugs-Plätze.
    Aber auch höhlenartige Verstecke werden gerne genommen.
    Ein Platz unterm Bett oder in einer Nische zwischen zwei Schränken ist auch nicht zu verachten.
    Sie suchen sich ihre Plätze ohnehin selbst aus – aber helfen sie ihnen ein wenig, und verbauen Sie ihnen mögliche Schlupflöcher nicht, sondern lassen sie ihnen alle Optionen.

    Wir Menschen meinen immer, dass es hilft, wenn wir uns kümmern; in Bezug auf scheue Katzen kann das allerdings fatal sein.
    Je mehr wir die verängstigten Geschöpf „betüddeln“, desto mehr werden sie das Weite suchen.
    Am besten, Sie gehen Ihrem gewohnten Tagesablauf nach:
    Alles wie immer – nur auf sehr laute Geräusche und hektische Aktionen sollten Sie besser verzichten – also nehmen Staubsauger und andere lautstarke Haushaltshelfer in dieser Phase einfach mal eine Auszeit; ist ja nur so lange, bis Ihre Katzen sich akklimatisiert haben und nicht mehr so schreckhaft ist.

    Ganz liebe Grüße und gutes Gelingen vom Cat´s Best Team 🐾

  • Tinka
    13.04.2020 21:00 Uhr

    Hallo,

    Ich habe ein Riesen Problem mit meiner Katze. Sie jetzt 3,5 Jahre alt und schon so lange auch bei uns, seit einer Woche fängt sie plötzlich an mich böse anzugreifen. Es kommt vorher kein Knurren oder fauchen sie geht direkt in die Offensive und läuft mir mit einem schrillen Schrei hinterher. Dabei weitet sie häufig auch Urin ab.. Wir waren beim TA in der Hoffnung das dieser ihr helfen kann oder uns Tipps gibt.
    Der TA meinte das Katzen asympathien entwickeln können und das es wohl häufig gegen die eigene Bezugsperson geht.
    Wir haben jetzt Beruhigsmittel bekommen die aber auch nicht helfen...
    Ich bin ratlos, da sie nur mich angreift aber nicht meinen Partner. In der Wohnung haben wir nichts umgestellt oder irgendwas verändert...

    Wir brauchen dringend Hilfe ... so ist kein Zusammenleben für uns alle :(!

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  • Cat's Best Team
    15.04.2020 13:55 Uhr

    Liebe Maria,

    es war genau richtig, Deine Mieze einem Tierarzt vorzustellen, der ihren Gesundheitszustand gecheckt hat.
    Manchmal ist es aber nicht der Körper, sondern die Seele, die kränkelt.

    Es kann viele Ursachen haben, warum Deine Katze auf einmal aggressiv ist.
    (Ich gehe mal davon aus, dass es sich um eine Kätzin und nicht um einen Kater handelt?
    Geschlechtsreife Kater haben manchmal auch Probleme, die Triebe zu kanalisieren, sind dann etwas "aufgeladen")

    Keine Katze ist auf einmal aggressiv ohne einen Grund, auch wenn der für uns Menschen nicht einfach zu erkennen ist.

    Da Deine Katze sich anderen Menschen gegenüber weiterhin "normal" verhält, solltest Du überlegen, ob Du etwas geändert hast:
    -> Fütterst Du Deine Mieze und gibst ihr ein anderes Futter oder füllst Du ihren Napf zu anderen Zeiten?
    -> Hat sich ein Ablauf bei Dir zuhause geändert, der in irgendeiner Form mit Dir zusammenhängt?
    -> Hast Du ihre Spielsachen oder ihr Kuschelkissen gewaschen (anderes Waschmittel, Weichspüler wie sonst)?
    -> Ist Deine Katze einfach gestresst, weil auf einmal (Corona-Pandemie) ständig jemand oder andere Personen, Tiere um sie herum sind
    - sonst ist das ja die meiste Zeit des Tages "ihr Reich".

    Versuche Dich in Deine Katze hineinzuversetzen: Was könnte es ein, dass sich für sie geändert hat?

    Und wenn Du bemerkst, dass sich ihre Körpersprache verändert (Stellung Augen, Fell, Schwanz) https://www.catsbest.de/catsbest_de/ueber-katzen/beitraege/katzensprache.php,
    gehe einer Konfrontation mit ihr aus dem Weg: laufe nicht vor ihr weg, aber lasse sie sich in einem anderen Zimmer etwas beruhigen;
    gehe nicht auf direkten Konfrontationskurs: nicht auf sie zugehen, nicht streicheln, setze Dich nicht runter zu ihr auf den Boden - damit konfrontierst Du sie noch mehr.
    Versuche nicht, sie körperlich zu bedrängen oder hochzunehmen.
    Blicke sie nicht unentwegt an, blinzel ihr nur ab und an zu.

    Ich weiß, das ist ein steiniger Weg und Du wirst Geduld brauchen.
    Denke bitte immer daran denken, dass Deine Katze nichts grundlos tut oder weil sie "bösartig" ist!
    Beobachte, wie sie sich weiter verhält und lasse ihr Zeit
    Es gibt für alles einen Grund, auch, wenn er für uns nicht gleich ersichtlich ist.
    Gib´ Eurer Freundschaft eine 2. Chance, dann kann das wieder eine entspannte Zeit und eine innigere Beziehung werden wie vorher!

    Ganz liebe Grüße vom Cat´s Best Team

  • Berlioz
    18.04.2020 10:36 Uhr

    Hallo liebes Team,
    ich bzw. mein Kater Berlioz (10 Jahre, Hauskatze) haben ein großes Problem. Er ist ein In- und Outdoorkater, kastriert. Als Baby von einem Reithof zu uns (meine beiden Töchter) geholt, war alles prima. Erziehung hat gut geklappt, es ist auch nicht die erste Katze in unserem Haushalt, allerdings war er immer geräuschempfindlich: Staubsauger, Bahnverkehr in der Nähe, Hupen, Silvesterknaller... In der Nachbarschaft war er sehr beliebt und hatte diverse Plätzchen zum Ausruhen und Kuscheln. Nach ca. 2 Jahren habe ich dann eine zweite Katze/ Kätzin als Baby zu uns geholt. Das Zusammenleben war ganz ordentlich, bis "die junge Dame" so in die Pflegeljahre kam und Berlioz immer mehr aus allem und von allen Plätzen zurückdrängte. Er reagierte - wie ich heute denke - mit Markieren im Haus! Trotz aller Bemühungen spürte ich, wie er leidet und Zuflucht bei Nachbarn suchte und habe deshalb für die Kätzin eine neue, wirklich ausgewählte nette Familie gesucht und wir haben uns von ihr getrennt. Berlioz ist entspannter geworden. Bis, ja, bis er wohl etwas Schlimmes erlebt haben muss: Er kletterte - neugierig, wie Katzen so sind - wohl in einen Wohnwagen (Campingplatz in unserer Nähe) und war 5 Tage verschwunden! Dann ein Anruf einer Nachbarin, Berlioz wäre bei ihnen aufgetaucht... Er war total entkräftet und ausgetrocknet, hatte sich mit letzter Kraft, vermutlich nachdem die Wohnwagenbewohner am Wochenende zurückkamen und ihn fanden, zu den Nachbarn geschleppt! Mit viel Mühe und Geduld schafften wir es, ihn wieder aufzupäppeln. Fortan hatte er noch viiiiiel mehr Angst vor Geräuschen und fing an, überall zu markieren. Das geht jetzt seit Jahren so. Wir haben viel probiert (auch Feliw..) ohne Erfolg. Leckerlies, besonders lieb sein, natürlich im Bett schlafen lassen (da markierte er dann auch), er kommt auch kuscheln,dreht sich um, schaut mich an und sprüht an den Schrank! Nun lassen wir ihn vorwiegend draußen (er hat aber tolle, gemütliche und trockene und warme Betten, die er auch gut annimmt), auch, weil wir mittlerweile ganztags arbeiten und nicht zuhause sind. Drinnen würde er es nicht aushalten.
    Nun kommt er zum Fressen rein, begrüßt uns lieb, lässt sich kuscheln, bekommt seine Leckerlies hinterher, streunt mal durch das Haus - wir gehen hinterher und wenn er mag, legt er sich irgendwo hin und wir streicheln ihn. Aber das geht nur unter Aufsicht,denn egal wann und wo: sobald er aufsteht, würde er wieder markieren.
    Nach dem Fressen, wenn er durch das Haus läuft oder auch im Garten und man ihn anfassen möchte, duckt er sich und geht lieber weg. Alles Zureden in entsprechendem Tonfall etc. hat bisher nichts genützt. Ich bin nun so weit, ihm Bachblüten oder Homöopathie zu geben, damit er diese Angst loswird, bzw. sie sich bessert.
    Ob ich jetzt alles Wichtige genannt habe,weiß ich nicht,freue mich aber FÜR IHN auf eine hilfreiche Rückantwort.
    Herzliche Grüße von Sabrina

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  • Cat's Best Team
    20.04.2020 16:31 Uhr

    Liebe Sabrina,

    Katzen sind stets darauf bedacht, ihr Territorium zu schützen.
    Das Revier ist wichtig, denn es versorgt sie mit Nahrung.

    Für Berlioz war das, was ihm passiert ist, wohl der Anlass zu markieren: "Das ist alles meins, Pfoten weg!"
    Er hat Angst, dass sich das wiederholen könnte.
    Mit den Duftstoffen, die er über seinen Urin verteilt, kommuniziert er mit seinen Artgenossen.
    Das ist sein Weg, sein Zuhause zu sichern.

    Im Grunde genommen also ein großes Lob!
    Berlioz mag sein Zuhause und hat Angst, es zu verlieren - möchte es vor Eindringlingen schützen.
    Seine Angst ist sein größter Gegner, nicht ihr.
    Er ist permanent unter Stress, muss alles sichern, was ihm lieb ist.

    Klar, - für Euch ist das trotzdem eine große Belastung, wenn er "seinen" Wohnraum kennzeichnet!

    Es gibt Mittel, die helfen können: Pheromone, Bachblüten.

    Eine Möglichkeit von außen dem Markieren Einhalt zu gebieten, ist das "Gegenmarkieren":
    mache aus den Markierstellen Futterplätze, indem Du ihm sein Futter dort kredenzt, wo er schon mal gestrullt hat; diese Stelle ist damit konträr für Berlioz vernetzt,
    hat eine andere Bedeutung, an einer Futterstelle wird nicht markiert.
    Du kannst auch mit anderen Gerüchen an den Stellen kontern: Katzen sind sehr geruchsempfindlich und mögen bestimmte Düfte nicht.
    Dazu gehören natürliche Düfte wie Thymian, Lavendel und Zitrone; postiere einfach Zitronenschalen, Thymian oder Lavendel in kleinen Schälchen in der Nähe der Stellen,
    die von Berlioz heimgesucht werden.
    Eine Option ist auch, die verunreinigten Stellen nicht mit einem Reiniger zu säubern, der den Urin-Duft komplett ausmerzt, sondern nur mit Wasser und Neutralreiniger:
    So wird die Markierung für Berlioz nicht komplett eliminiert, sondern bleibt für ihn erhalten und er fühlt sich nicht unter Zwang, gleich wieder nachzulegen.

    Leider helfen manchmal die größten Bemühungen nichts und Katzen lassen vom Markieren nicht ab.
    Wenn das Problem des Markierens mit nichts in den Griff zu bekommen ist, solltest Du Deinen Tierarzt ansprechen oder Dich an einen professionellen Katzentherapeuten wenden.

    Wir wünschen Euch und Berlioz alles Liebe und bald wieder ein harmonisches – und sauberes – Zusammenleben.

    Das Cat´s Best Team

  • Berlioz
    24.04.2020 13:42 Uhr

    Liebe Sarah,
    ganz herzlichen Dank für die ausführliche Antwort! Die Ideen werden wir umsetzen und uns immer wieder erinnern, dass es "Lob" für uns ist. Gestern beim Tierarzt habe ich Pheromone bestellt, Homöopathie wird ein weiterer Versuch werden und natürlich gaaanz viel Liebe, Spielen, Leckerlies und, und, und, damit seine Panik etwas schwinden kann.
    Herzliche Grüße und prima, dass es ein solch tolles Forum gibt!
    Sabrina mit Berlioz

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  • Tierheimchen
    24.04.2020 22:07 Uhr

    Habe vor einer Woche eine Kätzin, ca 1 Jahr, aus privater Pflege in Regie des Tierheims bekommen. Wegen Corona konnten wir sie vorher nicht besuchen.
    Sie ist wild geboren, 3 Geschwister, wurde Anfang August zusammen mit Geschwistern und deren Mamma eingefangen. Kamen in ein privates Zuhause. Meine Katze wurde im Oktober neutralisiert. Kam gegen Weihnachten ins Internett, um ein eigenes Zuhause zu finden.
    Wir bekamen sie vor einer Woche. Seitdem weigert sie sich zu fressen. Wasser trinkt sie, aufs Kästchen geht sie, aber Fressen - nein Danke. Bekam ihr Futter vom Pflegeheim mit, nass und trocken.
    Ein ganz bescheidenes, vorsichtiges, ängstliches Tier. Sie ist zur Zeit nur in einem Zimmer mit vielen Verstecksmöglichkeiten. Die wechselt ständig. Wir dürfen sie streichen, aber sie duckt, legt den Schanz um sich und zittert.
    Wielange kann sie es ohne Futter durchhalten, ohne sich Schäden zuzufügen?

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  • Cat's Best Team
    27.04.2020 16:16 Uhr

    Hallo,

    Dein Stubentiger geht in den „Hungerstreik“ und verschmäht alles, was angeboten wird? Und Katzen halten das ganz schön lange aus…
    Das macht Dir natürlich Sorgen: Warum frisst sie nicht?
    Bei Veränderungen verweigern manche Katzen das Futter oder fressen nur noch nachts, wenn sie sich ungestört fühlen;
    gesunde Katzen können schon mal ein paar Tage ohne Futter auskommen - wichtig ist, dass sie trinken und nicht dehydrieren.

    Wenn Deine Katze sich versteckt, stelle ihre Futter -und Wassernäpfe dort auf, wo sie sich verkriecht, immer in Entfernung von ihrer Katzentoilette.
    Mache ihr das Futter schmackhaft: Du kannst das Futter etwas warm machen, dann riecht es nach „mehr“ oder es mit ein paar Gimmicks aufwerten:
    Ein wenig Hühnerbrühe, Malzpaste, ein Schnipsel Leberwurst oder etwas Thunfisch wirken oft Wunder!
    Du kannst es auch mit keinen Portionen neuem Futter probieren, das sie noch nicht kennt.

    Katzen brauchen Rituale.
    Sie orientieren sich gern an Altbekanntem, suchen Nähe und Geborgenheit, die ihnen Sicherheit gibt.
    Sei´ also einfach da für Deine Katze. Lass´ sie spüren, dass Du in der Nähe und ihre Stütze bist.
    Verbringe Zeit mit ihr, sprich mit ihr - sie spürt, dass Du es gut mit ihr meinst.

    Um ihr die Angst zu nehmen, kannst Du es auch mal mit Pheromonen oder Bachblüten versuchen.
    Oder schaffe eine Kumpel an! - Katzen lieben Katzen und fühlen sich in Gemeinschaft wohler.
    Vielleicht kannst Du einem ihrer Geschwister auch ein Zuhause geben?
    Die zwei kennen, vertragen sich und geben sich gegenseitig Sicherheit.

    Verweigert Deine Mieze aber weiterhin ihr Futter, kann es sein, dass sie gesundheitliche Probleme hat.
    Dann zögere nicht, und suche unbedingt einen Tierarzt auf.

    Alles Liebe für Dich und Deine Fellnase wünscht das Cat´s Best Team

  • schwarze miezi
    08.05.2020 09:57 Uhr

    Hallo Tierheimchen, kann ich mal erfahren wie es bei euch weiter gegangen ist. Ich habe das gleiche Problem, die kleine Maus ist seit 5 tagen bei uns und frisst nicht und keine Aussicht das es sich ändert. LG

  • AlNunzius
    01.05.2020 11:44 Uhr

    Habe seit einem Jahr zwei weibliche Geschwister Katzen von einen Züchter gekauft. Leider waren das von Anfang an Angstkatzen und das hat sich bis heute nicht geändert. Rückzugsmöglichkeiten sowie genug Platz für Verstecke in der Wohnung sind vorhanden.
    Sehr selten durfte man die Katzen bis jetzt streicheln. Wir haben es mit Katzenpheromone und Heilmittel ohne Erfolg probiert. Sogar mit Rücksprache des Tierarztes, der mir bestätigte das der Charakter der Katzen so sei.
    Es ist schon traurig wenn man Tiere zuhause hat, die keinen Bezug zu einer Familie aufbauen möchten.

    Man muss sogar aufpassen, das man nicht in die Nähe des Tiernapfes kommt, weil sie dann das fressen abbrechen.

    Ich bin eigentlich mit meinem Latein am Ende. Vielleicht kann mir jemand noch ein paar Tips geben oder auch solche Erfahrungen mit mir teilen.

    Danke

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  • Cat's Best Team
    04.05.2020 13:28 Uhr

    Hallo,

    es ist manchmal schwierig zu verstehen, warum Katzen so reagieren.
    Wir können nicht in sie hineinschauen und oft nicht einmal erahnen, was ihre Vorgeschichte für sie bedeutet.

    Eins steht aber fest: wenn eine Katze Angst hat, hat das für sie einen Grund.
    Und das hat oft nicht (nur) etwas mit Rassestandards zu tun, denn sogar Kitten - aus ein und demselben Wurf - können unterschiedlich geprägt sein:
    Da gibt es Draufgänger und eher zurückhaltende junge Tiger.

    Ich weiß, es ist hart für Euch - alle Eure Bemühungen scheinen ins Leere zu laufen.
    Aber das einzige was hilft - besser als alle Mittelchen, die es zu kaufen gibt - ist und bleibt Liebe und Geduld.

    Platziert die Rückzugsmöglichkeiten Eurer Katzen in einem Raum, der für alle übrigen Familienmitglieder "gesperrt" ist - ein Resort nur für die Miezen.
    Überlasst es den Fellnasen, wann sie aus diesem Resort heraus kommen.
    Nicht bedrängen und nicht versuchen, sie zu streicheln, wenn das nicht von ihnen selbst kommt.
    Nicht anstarren, wenn sie ihre "Höhle" verlassen.

    Geht wie gewohnt Eurem Alltag nach - irgendwann legen die Zwei ihre Scheu ab und trauen sich, näher an Euch heran; aber dann nicht gleich übertreiben: ein paar zarte Streichler auf Kopf und Rücken - das ist für den Anfang genug.
    Wenn sie zutraulicher sind, kann man anfangen mit ihnen kleine Spiele zu spielen.
    Leckerlies belohnen beim Spielen und verankern das positiv.
    Step by step - immer ein kleines Stückchen hin zur Freundschaft.

    Habt Geduld!
    Gut Ding will Weile haben.
    Manchmal denkt man, man schafft das nicht.
    Aber gebt nicht auf - die Zwei sind es wert!

    Wir wünschen Euch und Euren Miezen ein glückliches Zusammenleben - das Cat´s Best Team

  • Tanja Giewald
    02.05.2020 01:03 Uhr

    Hallo,
    ich habe eine Frage.
    Wir haben im Januar diesen Jahres eine Zweitkatze mit ca 7monaten adoptiert.
    Die zwei Fellnasen vertragen sich relativ gut, sie sind beide aber noch sehr jung und somit gibt es schon die eine oder andere Balgerei aber das ist nie böse oder wild.
    Luna hat sich in der ersten Zeit nur verkrochen, aber das haben wir erwartet und ihr die Zeit gegeben, mittlerweile kommt sie zu uns ins Zimmer und legt sich mit ausreichend Abstand hin. Beim füttern streicht sie um die Beine und sie rollt sich auch oft auf den Rücken und schaut uns an 🙂 nur anfassen ist nicht. Sobald man aufsteht flüchtet sie in ein anderes Zimmer oder ins Obergeschoss. Auch macht sie komische Laute die mich manchmal an ein Winseln erinnern. Was ich auch beobachtet habe ist, das sie ein Stück läuft und sich dann spontan hinlegt. Das geschieht manchmal recht unvermittelt. Da mach ich mir nun Gedanken ob sie vielleicht Schmerzen hat oder ob das einfach ihre Art der Ausdrucksweise ist.
    Nun meine Frage, können wir noch etwas tun um die Mieze zu überzeugen daß wir es nur gut meinen und was sagen Sie zu ihrem Verhalten?
    Feliway haben wir schon ausprobiert, mit dem Erfolg das sie alle besprühten Stellen abgeleckt hat.
    Vielen Dank
    Tanja

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  • Cat's Best Team
    04.05.2020 13:22 Uhr

    Liebe Tanja,

    es scheint, dass sich Eure Zweitkatze sehr gut eingelebt hat!

    Sie geht sogar schon auf Euch zu, "markiert" Euch, indem sie um Eure Beine streift, fühlt sich wohl und legt sich sogar auf den Rücken:
    Ein großer Vertrauensbeweis! :-)

    Dass sie sich aber trotzdem ungern berühren lässt und regelrecht flüchtet, wenn sich jemand nähert, liegt entweder daran, dass sie noch etwas mehr Zeit braucht oder sie hat ein gesundheitliches Problem:
    Aus der Ferne kann ich die "Laute", "das Winseln", die Deine Katze macht, leider nur schlecht beurteilen; wenn Du auf Nummer sicher gehen willst, stelle sie einem Tierarzt vor, der sie durchcheckt und prüft, ob alles in Ordnung ist.

    Dir und Deinen Fellnasen alles Liebe!

  • 10.05.2020 12:07 Uhr

    Hallo und guten Tag , vor ca.10 Wochen habe ich mir eine Katze, 2 Jahre aus dem Tierheim
    geholt. Sie ist eigentlich sehr lieb, kratzt nirgends ,ausser an ihrer Kratzpappe, nur anfassen lässt sie sich nicht. Was ich natürlich sehr schade finde. Doch ich lasse sie ganz in Ruhe ,spreche mit ihr und halte immer mal meine Hand hin damit sie mal dran schnuppert.Mal tut sie es ,mal nicht.Dann habe ich angefangen Ihr zwischendurch Leckerli zu geben die ich auf meine Hand lege.Aber sie frisst sie nur dann ,wenn sie vor meiner Hand liegen.Obwohl die Leckerli so nahe an den Fingern liegen, das sie mit denen in Berührung kommt.Ich mache das jetzt bestimmt 14 Tage , aber die kleine Maus hält Abstand . Ich hab es auch mit Feliway vesucht, doch dann legt sie sich nicht an ihre gewohnten Plätze oder auf ihre Decke.Man hatte mir gesagt ,ich solle es dahin sprühen ,wo sie sich gerne aufhält.
    Was kann ich noch tun, das sich Kätzchen mir mal etwas "näher" kommt
    Liebe Grüße
    Monika

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  • Cat's Best Team
    11.05.2020 11:12 Uhr

    Liebe Moni,

    es ist wunderbar, dass Du einer Katze aus dem Tierheim ein neues Zuhause gibst. :-)

    Die Katze ist ein „Gewohnheitstier“ im wahrsten Sinne des Wortes! Sie mag keine Veränderungen.
    Andere Umstände, die ihr direktes Umfeld betreffen, stressen sie. Das ist auch ganz logisch, denn Katzen müssen auf der Hut sein;
    sie prüfen ihr Territorium ständig auf Gefahren hin und können sich erst entspannen, wenn alles kontrolliert und für gut befunden wurde; ansonsten stehen sie unter Strom.

    "Feliway Classic" kann da helfen; allerdings würde ich es nicht mit Spray, sondern mit der Version für die Steckdose probieren, da Deine Katze den Duft an ihren Rückzugsorten wohl befremdlich findet. Besser Du lässt ihr da ihren Eigengeruch.
    Bachblüten können auch hilfreich sein, die einzelne Essenz oder spezifisch zusammengestellte Mischungen.
    Für Deine Katze würde ich Aspen (Zitterpappel) oder Mimulus (Gefleckte Gauklerblume) empfehlen.

    Und versuche Deine Mieze doch mal zum Spielen zu animieren: Katzenspielzeug an einer längeren Schnur ist dafür perfekt, weil sie so trotzdem Abstand wahren kann.
    Lass´ sie einfach hinterherflitzen, versuche dabei nicht, sie zu berühren!
    Erst, wenn sie auf Dich zukommt, ganz zart, dann nur am Kopf; wenn das gut klappt, kannst Du das Streicheln sanft auf den Rücken ausdehnen. ;-)

    Zugegeben – das ist echt schwer! Der Aufwand, eine ängstliche Katze zutraulich zu machen, scheint sehr groß.
    Und es scheint - wie bei Dir - unendlich lange zu dauern.
    – Aber glaube mir, es lohnt sich!
    Wenn Deine Samtpfote das erste Mal auf Dich zukommt, ist das der Beginn einer neuen Freundschaft.

    Nur Mut - und mach´ weiter so! - Du bist auf dem richtigen Weg!

    Ein glückliches Zusammenleben wünscht Euch das Cat´s Best Team

  • Christina
    22.05.2020 08:50 Uhr

    Hallo,

    wir haben vor einer Woche 2 Kitten geholt, die ungefähr 12 Wochen alt sind. Die Schwester ist sehr scheu und hat angst, hat aber die scheu langsam abgelegt, weil ihr Bruder ein kleiner Wirbelwind ist der sehr zutraulich und kuschelig ist, er zog sie immer mit. es hat sich alles gut entwickelt, sie haben nachts Bein uns geschlafen und er hat schon an unseren Beinen mit seinem Köpfchen gestreift. aber leider mussten wir direkt als sich das vertrauen eigentlich manifestiert hätte zum Tierarzt, weil wir angst hatten das sie Katzenschnupfen haben. die Vorbesitzer haben sich nicht gekümmert, sie hatten schon nachdem wir sie geholt hatten, ganz empfindliche Augen aber wir wollten ihnen den Tierarzt nicht schon antuen. aber als das Mädchen dann ziemlich oft geniest hat, mussten wir zum Tierarzt. leider mussten wir sie einfach einpacken. beim Tierarzt haben sie eine Spritze und salbe bekommen. Das haben sie ganz gut weggesteckt. Jetzt sollten wir Ihnen Salbe 3 mal am Tag in die Augen geben und das 5 Tage lang. Mein Partner war die Bezugsperson von dem Kater. jetzt hat er nurnoch angst wenn er ihn sieht. wir belohnen beide und machen das mit der salbe sehr behutsam, aber diese Nacht haben sie sich nichtmal blicken lassen :( ich habe angst, das wir es uns in der prägendsten Phase mit den kleinen verscherzt haben. Er hat seinen Schwanz zwar immernoch oben und lässt sich streicheln wenn sie irgendwo liegen. er schnurrt sogar. aber man merkt, das innige Vertrauen ist weg.
    werden wir jetzt nur noch Mitbewohner haben? Es sind Siamkatzen

    Liebe Grüße

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  • Cat's Best Team
    25.05.2020 13:47 Uhr

    Liebe Christina,

    mit Katzenschnupfen ist nicht zu spaßen, es war richtig, die Kitten einem Tierarzt vorzustellen.
    Das Wichtigste ist jetzt, dass die Kleinen schnell wieder gesund werden!

    Und keine Angst - Ihr verscherzt es Euch nicht mit ihnen.
    Klar, das ist nicht angenehm, Salbe im Auge ist nicht toll, aber es muss sein:
    Beim Auftragen der Augensalbe am besten den Kopf der Katze unter dem Kinn festhalten, das Augenlied sanft nach unten ziehen und dann etwas Augensalb auf den inneren Lidrand geben.
    Das Prozedere am besten immer zur gleichen Zeit. Wenn es geschafft ist, ein kleines Leckerlie, Streichler und viel Lob - geschafft!

    Die Zeit, in der Ihr die Salbe noch verabreichen müsst, ist ja überschaubar - 5 Tage sind schnell ´rum!
    Eine kurze Episode in einem - hoffentlich - langen, glücklichen Katzenleben, dem ganz viele schöne, positive Ereignisse folgen.
    Dann ist das schnell vergessen!
    Die Kerlchen sind ja noch jung, sie haben Euch und sie sind beieinander, das gibt Kraft - da ist schnell Gras ´drüber gewachsen!

    Ein Tierarztbesuch ist für die meisten Katzen kein positives Ereignis; sie behalten das als nicht so prickelnd in Erinnerung.
    Das liegt daran, dass es beim Tierarzt überall nach "Angst" riecht und Katzen sich auch nicht so gerne von jemandem anfassen lassen, den sie nicht kennen.
    Wir Menschen sind ja auch nicht begeistert, wenn wir zum Arzt müssen, können aber leichter verstehen, warum es sein muss.

    Nut Mut - Ihr bekommt das hin und die Fellnasen werden Euch noch viel Freude bereiten! :-)

    Gute Besserung und einen gesunden Neustart für Euch und Eure Miezen!

  • Kristin
    25.05.2020 19:34 Uhr

    Wir haben eine heimatlose Katze bei uns aufgenommen. Sie ist ca. 8 Monate alt, ist bislang ohne Menschen aufgewachsen. Sie wurde vom Katzenschutz eingefangen, sterilisiert, geimpft und tierärztlich untersucht. Sie ist gesund. Vor drei Tagen wurde sie uns gebracht. Leider hat sie es nachts dann auch gleich geschafft, sich unter das Bett zu verkriechen. Seitdem kam sie nur vorletzte Nacht raus, vergangene Nacht nicht und fressen und trinken tut sie auch nicht. Ich hab weniger Angst deswegen weil sie nicht rauskommt, sondern weil sie nichts trinkt. Sie hat ihr eigenes Zimmer (sogar Etage). Wir sind tagsüber arbeiten oder viel unterwegs. Kinder sind keine. Sie hat eigentlich viel Ruhe. Trotzdem bin ich verzweifelt. Wie lange hält eine Katze ohne Wasser aus? Sollen wir das Bett vielleicht abbauen (anders kommen wir nicht an die ran, das Bett ist in einer Nische eingebaut)? Lieben Dank im Voraus.

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  • Cat's Best Team
    27.05.2020 13:10 Uhr

    Liebe Kristin,

    Katzen sind Gewohnheitstiere - auf Veränderungen reagieren sie gestresst.
    Deine Mieze muss im Moment mit viel Neuem klar kommen: als "Ex-Streuner" ist das alles ein wenig zu viel für sie.
    Sie ist ängstlich und versteckt sich lieber, weil sie nicht weiß, was da um sie herum passiert und auf sie zu kommt.
    Wer Angst hat, verzichtet lieber mal auf´s Fressen - es ist wichtiger, in Sicherheit zu bleiben!

    In freier Wildbahn und wenn Katzen Nassfutter fressen, nehmen sie viel Flüssigkeit über die Nahrung auf.
    Fütterst Du Deiner Katze Nassfutter?
    Gibt es dort, wo sie sich aufhält, vielleicht noch andere Möglichkeiten an Wasser zu kommen?
    Trinkt sie gar nicht oder fehlt nur immer ein ganz kleiner Teil vom Inhalt im Wassernapf?

    Stelle das Wasser nicht zu nah an den Futternapf und sorge für weitere Möglichkeiten, wo sie trinken kann:
    Mehrere Näpfe oder ein kleiner Brunnen.
    Katzen lieben fließendes Wasser! - Ein Trinkbrunnen animiert zum Trinken.
    Du kannst auch Futter-Alternativen probieren: es gibt Nassfutter mit Gele oder Sauce, das enthält viel Flüssigkeit.
    Davon nur kleine Portionen anbieten und die alten austauschen, wenn sie nicht gefressen wurden.

    Gebe Deiner Mieze Zeit, sich an ihr neues Zuhause zu gewöhnen.
    Pheromone über einen Zerstäuber in der Steckdose (z.B. Feliway®) oder Bachblüten können ihr das Eingewöhnen erleichtern.
    Der Abbau vom Bett wird wahrscheinlich nicht sehr viel bringen - im Gegenteil!
    Deine Katze hat dann keine Rückzugsmöglichkeit mehr, wird noch scheuer und erst recht nichts zu sich nehmen.

    Wenn sie trotzdem die nächsten 2 Tage nichts frisst und trinkt, wende Dich an Deinen Tierarzt - nicht dass sie dehydriert!

    Alles Liebe für Dich und Deine Mieze!

  • Belix
    26.05.2020 18:36 Uhr

    Hallo liebes Cat‘s Best Team,
    vielen Dank für diesen tollen Artikel. Ich muss zugeben, er macht Hoffnung! Trotzdem würde ich euch um eure Einschätzung bitten, denn ich werde aus meinem Bkh-Kater einfach nicht schlau.

    Er ist etwa ein halbes Jahr alt, nicht kastriert und seit zirka zwei Wochen bei uns. Er hat am ersten Tag schon gefressen und alles inspiziert, er spielt ausgiebig, sucht sogar Nähe und schläft zum Beispiel am Fußende unseres Bettes. Nur gestreichelt werden will er nicht. Er schnurrt dabei nicht, schließt nicht die Augen und manchmal beißt er auch. Leckerlis nimmt er gerne an - und geht dann einfach weg.

    Mag er vielleicht einfach keine Nähe? Pheromone habe ich bereits eingesetzt, damit er sich wohlfühlt - was er scheinbar auch tut. Und doch genießt er Streicheleinheiten nicht, duckt sich sogar weg. Er streicht manchmal zwar auch zwischen den Beinen durch, gibt dabei aber nie Köpfchen. Komme ich heim, werde ich nicht einmal begrüßt, geschweige denn groß wahrgenommen. Wie kann ich ihm näherkommen?
    Danke vorab! :)

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  • Cat's Best Team
    27.05.2020 13:11 Uhr

    Liebe(r) Belix,

    das freut uns sehr, dass Dir unser Blog-Beitrag gefällt! :-)
    Dankeschön! 💚

    Die Vorzeichen für Annährung sind bei Deinem Bkh-Kater alle da.
    Im Gegenteil – es ist erstaunlich, was das Kerlchen sich schon alles traut!
    Ganz schön mutig.
    Das habt Ihr bisher mehr als gut hingekriegt.
    Große Klasse!

    Denke immer daran, wir haben die Katzen nicht domestiziert:
    Dein Kater lebt zwar bei Dir, bleibt aber immer ein „wildes“ Tier mit Urinstinkten.
    Misstrauen gegenüber fremden Menschen, Tieren ist (für ihn) also durchaus angebracht.
    Von einem Stubentiger wird natürlich genau das Gegenteil erwartet:
    er sollte gleich verträglich sein, schmusig – und anhänglich sowieso.

    Dein Bkh-Kater ist aber erst seit 2 Wochen bei Dir, das ist noch nicht sehr lang.
    Laß´ Deinem Katerchen die Zeit, die er noch braucht.
    Gehe einfach Deinem gewohnten Tagesablauf nach.
    Nimm´ Dir jeden Tag Zeit, um ausgiebig mit ihm zu spielen, das festigt Eure Bindung.
    Berühre ihn nur, wenn er auf Dich zukommt: nur zart am Kopf, zwischen den Ohren. Wenn er das zulässt kannst Du den Rücken entlang streichen usw..

    Gut Ding will Weile haben: Mit Liebe und Geduld bekommt Ihr das hin!
    Ihr seid ja schon fast da!.... ;-)

    Ganz liebe Grüße an Dich und Deine Fellnase vom Cat´s Best Team

  • Conny
    30.05.2020 17:13 Uhr

    Hallo, wir haben vor ca. 6 wochen 3 einjährige katzen (1 geschwisterpärchen und eine "freundin") aus dem tierheim zu uns genommen. die freundin wurde uns als zutraulich beschrieben, der kater als mittelmässig und die kätzin als sehr scheu. nun haben wir folgende situation: kater total schmusig und neugierig - passt. freundin: war sehr scheu, mussten auch am 1. tag zum tierarzt wegen einem schlimmen katzenschnupfen, der nun aber ausgeheilt ist. wir ließen sie in ruhe und eines tages hüpfte sie mir auf den schoß. sie kuschelt gern und lässt sich streicheln aber sobald sie einfch so unterwegs ist, schießt sie sofort davon und von zutraulich keine sput. die kätzin ist sehr neugierig und geht auch bis fast an die beine ran nur wehe man bückt sich oder hält die hand vorsichtig hin, dann ist sie weg - kommt aber gleich wieder. wir möchten sie ja gerne alle nach draussen lassen, aber so lange sie so scheu sind, trauen wir uns nicht. habt ihr einen tipp, was wir machen können um die 2 mädels zahm zu bekommen? sind fast schon ein wenig verzweifelt, weil wir ihnen ja auch den freiraum und die ruhenlassen.

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  • Cat's Best Team
    05.06.2020 11:17 Uhr

    Liebe Conny,

    vorne weg: Es ist große klasse, dass Ihr drei Fellnasen ein neues Zuhause gebt! :-)

    Für Euch und die drei tierischen Mitbewohner ist das eine ganz neue Situation.
    Keiner weiß so genau, was die drei Katzen erlebt haben, bevor sie zu Euch kamen:
    Was haben sie schon für Erfahrungen in ihrem jungen Leben gemacht?
    Wie sind Menschen bisher mit ihnen umgegangen?
    Auch die Mitarbeiter im Tierheim können das nie mit Bestimmtheit sagen.

    Für 6 Wochen habt ihr schon ganz schön Vertrauen aufgebaut - das ist toll!
    Alles auf dem richtigen Weg!
    Baut Eure Beziehung weiter aus: beschäftigt Euch mit den Miezen - lasst Ihnen aber auch ihre Rückzugsmöglichkeiten.
    Jede Katze ist einzigartig, die eine braucht etwas länger um "warm" zu werden, die andere ist von Natur aus mutiger.
    Das ist wie bei uns Menschen auch eine Charakterfrage: es gibt Eigenbrödler, die lieber für sich sind und andere, die nicht gar nicht allein sein können oder wollen.

    Habt Geduld und wartet einfach ab - das braucht seine Zeit!

    Die Samtpfoten solltet ihr aber erst nach draußen lassen, wenn sie sich an ihr neues Zuhause gewöhnt haben und etwas gelassener geworden sind;
    wenn´s dann nach draußen geht, solltet Ihr sie nicht gleich sich selbst überlassen, sondern sie anfangs begleiten:
    das funktioniert gut mit Hilfe eines leichten Geschirrs und einer Laufleine - am besten vorher mal zuhause "Probelaufen"!
    Dann jeden Tag ein wenig mehr raus und - step by step - die nähere Umgebung erkunden.
    Von Vorteil ist, die Nachbarn zu informieren, dass die Samtpfoten zu Euch gehören - dann wissen sie auch Bescheid.

    Bitte denkt daran, dass die Katzen kastriert werden, wenn sie draußen als Freigänger unterwegs sind.
    Und über einen kleinen Chip, den ein Tierarzt Euren Katzen implantieren kann, lässt sich nachvollziehen, wo die Fellnasen hingehören.

    Viele schöne Stunden 🌟 wünscht Euch und Euren Miezen das Cat´s Best Team!

  • Karl-Heinz Meier
    02.06.2020 23:38 Uhr

    Ist alles gut was Sie schreiben,wir haben ein 5 Monate alten Kater aus dem Tierheim geholt, er lebt jetzt schon 3 Jahre bei uns, scheu ist er geblieben, dann war eine Phase, wo er zutraulich war, er entwickelt sich zurück, der Sommer fängt an, er geht morgens ins hohe Gras und kommt abends zurück, wir dürfen uns kaum noch bewegen, Besuch geht gar nicht, er hängt immer an meinem Bein draußen und Nachts kommt er mich besuchen und streift seinen Kopf an mein Kinn, morgens ist das wieder vorbei, das schlimme daran ist , er versaut unseren 2 Kater, der kommt auch den ganzen Tag nicht mehr, lässt sich auch nicht mehr streicheln, nur manchmal, beide gehen mit mir spazieren, der Zahme verteidigt den Ängstlichen vor Angriffen anderer Katzen, da er auch auch vor anderen Katzen panische Angst hat. ich weiß mir langsam keinen Rat mehr, unser Leben dreht sich nur noch um diese Katze, wir laufen mittlerweile nur noch auf Strümpfen im Haus, keine hektische Bewegung, es geht so nicht weiter, ach ja er wurde mit seiner Mutter und 3 Geschwistern auf der Straße gefunden . Das Tierheim hat mittlerweile zugegeben, das er schon immer ängstlich war und in seiner Angst gefangen wäre, was man mir verschwiegen hat, ist es für die Katze denn noch ein gutes Leben? Ich überlege ihn nach 3 Jahren wieder ins Tierheim zu bringen und a<lles als gescheitert anzusehen, bevor uns der Andere auch noch entfremdet.

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  • Cat's Best Team
    05.06.2020 11:16 Uhr

    Lieber Herr Meier,

    klingt nach einem Auf- und Ab, was die Zutraulichkeit des ängstlichen Katers angeht:
    zum einen streift er Ihr Kinn und streicht um ihre Beine; dann hat er Angst, lässt sich nicht so gerne berühren.
    Manchen Katzen fällt es schwer, Menschen näher an sich heran zulassen:
    Sie haben in ihrem Leben schlechte Erfahrungen machen müssen.
    Oder sie sind vom Charakter her eher schüchtern.

    Wenn der Kater nach drei Jahren immer noch ängstlich ist, Sie aber gleichzeitig "markiert" (um Kinn und Beine Streichen), zeigt er Ihnen damit, dass er Sie mag und Sie ihm sehr wichtig sind.
    Wenn er den ganzen Tag draußen unterwegs ist, heißt das nicht, dass er keinen Wert auf sein Domizil legt: er ist ein Kater und hat ein großes Revier, das er abschreiten muss.
    Sein Mitbewohner ist auch ein Kater - je nach Alter und ob kastriert oder nicht-, legen Kater ganz schön lange Wege zurück!
    Das liegt also nicht daran, dass der ängstliche Kater einen "schlechten" Einfluss auf ihn hat.
    Der scheue Kater kommt nachhause und geht mit Ihnen spazieren - er ist also voll und ganz IHR Kater!
    Sein Kumpel, der andere Kater, verteidigt ihn sogar - die zwei akzeptieren sich.

    Ob der scheue Kater seine Angst jemals ganz ablegt, weiß leider niemand.
    Kann sein - kann aber auch sein, dass er so traumatisiert ist, dass dem armen Geschöpf nur mit viel Liebe und Geduld etwas die Angst genommen werden kann.

    Drei Jahre wegwerfen?

    Welche Chance hätte der arme Kerl, wenn sie ihn nach drei Jahren wieder ins Tierheim bringen?
    Es wird für ihn nicht einfacher.
    Für Sie aber auch nicht.
    Klar, das Leben wird für Sie zuhause vielleicht wieder etwas beschaulicher, ruhiger - ohne eine ängstliche Katze.
    Er wird Ihnen trotzdem fehlen.

    Überlassen Sie ihn nicht einfach sich selbst! Halten Sie an ihm fest.
    Dabei sollten Sie aber nicht komplett Ihr Leben umkrempeln: Schuhe an. Bitte nicht mehr auf Socken herrumlaufen! ;-)
    Gehen Sie Ihrem Tagesablauf nach wie gewohnt.
    Gewähren Sie Zuflucht, bieten Sie dem "Problemkind" Rückzugsmöglichkeiten an und akzeptieren Sie, wenn er für sich sein will;
    umso größer wird Ihre Freude sein, wenn er irgendwann - aus freien Stücken - immer mehr auf Sie zukommt.
    Und wenn nicht - dann sollte das für Sie auch okay sein.

    Die Angst ist Euer größter, unsichtbarer Feind.
    Bitte geben Sie den Kampf gegen diesen Feind nicht auf!

    Alles Liebe für Sie und den Kater 💜

  • Karl-Heinz Meier
    08.06.2020 23:14 Uhr

    Danke liebes Cats Best Team, im Moment ist wieder fast alles gut, Sie haben Recht es würde mir sehr weh tun den kleinen abzugeben.

  • Cat's Best Team
    10.06.2020 12:53 Uhr

    Lieber Herr Meier,

    da fällt uns ein Stein vom Herzen! :-)
    (Das Plumpsen der riesigen Felstrümmer haben Sie bestimmt gehört...)

    Es ist schön, dass der Kater bei Ihnen bleibe darf - er hat doch nur sie.
    Und er braucht sie.

    DANKE!

    Mit einem "braven" Kater wäre das Leben sicher leichter, aber sinnstiftender ist es mit einem,
    der nicht ist wie alle anderen, einer armen Seele, die Hilfe braucht.

    Die Japaner sagen „Die Liebe gleicht einem Ring - und der hat kein Ende“.

    Alles Liebe für Sie und Ihre Fellnasen! 💓

  • Bine
    17.06.2020 21:06 Uhr

    Hallo!
    Ich habe am 1.Mai einen 11 Monate alten Kater adoptiert. Die Wohnung habe ich Katzengerecht hergerichtet, genügend Rückzugsmöglichkeiten sind vorhanden. Er hat sich die ersten 4 Tage nur im Halbstock unter dem Bett versteckt. Mittlerweile kommt er raus, erkundet sein neues Zuhause , frisst und spielt, ist Stubenrein allerdings nur solange bis ich mich in der Wohnung bewege. Sobald ich auch nur 1 Finger rühre verschwindet er wieder nach oben unters Bett. Habe feliway gekauft um ihn ein wenig zu beruhigen das scheint allerdings nicht zu helfen. Mit Fisch und rohem Fleisch ist er such nicht zu locken, spielen geht auch nicht.Ich bin nach jetzt 6 Wochen schon etwas ratlos, hatte noch nie so eine scheue Katze. Wissen Sie vielleicht noch was ich tun könnte??
    Lg Bine

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  • Cat's Best Team
    22.06.2020 08:04 Uhr

    Liebe Bine,

    es ist alles auf einem guten Weg! :-)
    Dein Kater hat schon soweit Vertrauen, dass er sich frei in seinem neuen Zuhause bewegt, wenn er sich sicher fühlt.
    Gib´ ihm einfach Zeit.
    Er muss verstehen, dass ihm nichts passiert, wenn sich jemand mit ihm im Raum bewegt.
    Gehe ganz normal Deinen alltäglichen Dingen nach - nur sehr laute Geräusche solltest Du vermeiden, wenn er in der Nähe ist.

    Setze Dich einfach mal in die Mitte des Raumes. Lese etwas und verhalte Dich ruhig.
    Wenn er kommt, schau´ ihn nicht direkt an, blinzle nur, wenn er auf Dich zukommt.
    https://www.catsbest.de/catsbest_de/ueber-katzen/beitraege/katzensprache.php
    Versuche nicht, ihn zu berühren - auch, wenn er Dir näher kommt.
    Lasse ihn die Initiative ergreifen!

    Manchen Katzen helfen Bachblüten: Die einzelne Essenz oder spezifisch zusammengestellte Mischungen.
    Für ängstliche Katzen sind Aspen (Zitterpappel) und Mimulus (Gefleckte Gauklerblume) perfekt.
    Ob Homöopathie hilft oder nicht, ist natürlich eine Glaubensfrage: wenn Du der Meinung bist, dass das ein Ansatz ist, der beim Menschen funktioniert – warum also nicht auch beim Tier? – dann kannst Du´s mal damit versuchen.

    Es ist schwer zu warten, klar. Und 6 Wochen erscheinen Dir lang.
    Aber ein Katzenleben ist mit 11 Monaten gerade am Anfang, Dein Kater ist gewissermaßen ein ängstliches Kleinkind, das noch viel lernen kann.
    Es lohnt sich immer, Zeit in eine Samtpfote zu investieren!
    Denke immer ´dran: Nicht jede Katze ist gleich. Die eine braucht etwas länger, um zu vertrauen, bei der anderen geht das etwas schneller.
    Die eine ist mutig, hat ein Löwenherz, die andere ist eben etwas ängstlicher.

    Hab´ Geduld mit Deinem Kater!
    Das wird schon.
    Er ist es wert 🐱 ❤ !

    Wir wünschen Dir, dass der Moment bald kommt und Ihr zwei dicke Freunde seid! 🐾

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