Die Bengalkatze

Rasseportrait Bengal Katze

 STECKBRIEF

HERKUNFT

USA

AUSSEHEN

mittelgroße Katze, schlanker, muskulöser Köperbau, Wildkatzen-Aussehen

GEWICHT

4 - 7 kg

FELL

kurz bis mittellang

ZEICHNUNG

getupft oder marmoriert

FARBE

Beige, Braun, Gelb, Gold, Grau, Orange

AUGEN

oval bis mandelförmig

CHARAKTER

temperamentvoll, lernwillig, anhänglich

BESONDERHEIT

Wasserliebhaber, sehr kommunikativ 

AKTIVITÄT
5 von 5 - sehr aktiv
5 von 5 - sehr aktiv
Rasseportrait Bengal Katze
Bengal

Was ist das Besondere an dieser Rasse? 

Die Bengalkatze – der „Mini-Leopard“ für die eigenen vier Wände

Bengal Kitten

Wildkatzen faszinieren uns Menschen seit jeher! 

Sie sind wunderschön, haben ein selbstbewusstes, majestätisches Auftreten, aber Menschen gegenüber sind sie meist äußerst scheu – ja sie gehen uns sogar lieber aus dem Weg.

Schon früh wurde versucht, die „schönen Wilden“ an Menschen zu gewöhnen. So richtig geklappt hat das aber nur in Ausnahmefällen; meist ging die Sache ziemlich schief – teilweise musste der Versuch sogar mit dem Leben bezahlt werden.

Aber aufgegeben wurde nicht. Und im Jahr 1963 hat es dann endlich geklappt! Da gelang es, eine neue Katzenrasse zu züchten – ein lang ersehnter Menschheitswunsch ging in Erfüllung: 
Aus einer Kreuzung der Leopardkatze und verschiedenen Hauskatzen entstand die Bengalkatze.

Eine Katze, so wunderschön wie eine Wildkatze, aber sanftmütig und anhänglich wie eine Hauskatze.  Gewissermaßen ein „Mini-Leoparde“ für zuhause – nur viel anhänglicher und auf „ihren“ Menschen fixiert!

1986 wurde diese neue Rasse anerkannt. 



Gibt es Merkmale, die nur die Bengalen haben?

Da Bengalen sehr freundlich und menschbezogen sind, haben sie im Laufe der Jahre immer mehr Fans gewonnen. 

Wer eine Katze sucht, die sehr auf ihren Menschen bezogen ist, gerne mit ihm schmust und spielt – für den ist ein Bengale genau richtig! Mit ihrem freundlichen Wesen ist die Bengal eine ideale Familienkatze – auch Kinder kommen mit ihr klar – vorausgesetzt, sie sind Katzen gewöhnt und in einem entsprechenden Alter, damit der Umgang tiergerecht ist.

Im Unterschied zu den meisten anderen Katzen-Rassen lieben Bengalen Wasser! 
Das kann sogar soweit gehen, dass sie einem gerne beim Baden oder Duschen Gesellschaft leisten…

Außerdem sind sie große Kletterkünstler! Alles wird erklommen, um von oben Ausschau zu halten.

Und sie sind sehr gesprächig: Sie haben einen unglaublich reichen Wortschatz und teilen sich damit gerne mit!

– Langweilig wird es also mit einer Bengalkatze sicherlich nie!

Wissenswertes zu Haltung und Pflege

Bengalen sind sehr aktiv und brauchen ausreichend Platz und Freiraum, um sich frei zu entfalten. 

Sie sind neugierig und intelligent und wollen gefordert werden: Am besten ab und an andere, spannnende Spielmöglichkeiten ausdenken und neues, artgerechtes Spielzeug anbieten. 

Und vor allem genug Zeit einplanen, die nur zum Spielen mit dem „Leo“ reserviert ist!

Bengalen sind sprunggewaltig und sollten deshalb Kratzbäume und Kratzmöglichkeiten haben, die stabil sind und nicht gleich „in die Knie“ gehen. 

Wie alle Katzen möchten die Mini-Leoparden gerne bequeme Liegeflächen, kuschelige Kissen oder „Nester“, wo sie sich für ein Schläfchen hin zurückziehen können.

Auch ein leicht zu reinigender Futter- und Wassernapf gehört zur Grundausstattung. 

Katzentoiletten an ruhigen Stellen sorgen für eine intime Katzen-Hygiene.

Da die meisten Bengalen „Wasserratten“ sind, freuen sie sich, wenn es sichere Planschmöglichkeiten gibt. 

Für die Fellpflege reicht eine weiche Bürste aus, denn ihr seidiges Fell ist, außer bei einer Cashmere Bengalkatze, relativ kurz und sehr dicht. 


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