Katzenbabys

Ein Katzenbaby anschaffen?

Vor Katzenbabys sollte eindringlich gewarnt werden!

Nimm´ so ein felliges Wollknäuel nur ein einziges Mal hoch – es passt vielleicht gerade so auf Deine ausgestreckte Hand. Der Winzling ist zart und leicht wie eine Feder, aber flauschiger, als alles was Du bisher gekannt hast; wenn Dich das Kerlchen dann mit übergroßen, glänzenden Augen anblinzelt und sein durchdringendes „Miauuuu“ ertönen lässt, hast Du schon verloren: 

Herzlichen Glückwunsch! – Du hast Dich soeben entschieden, Dein Leben mit einer Katze zu teilen!


Aber Kitten sind ja noch Babys und haben deshalb – genau wie Menschenbabys – besondere Ansprüche. Damit das Zusammenleben mit dem Kätzchen von Anfang an reibungslos klappt, haben wir hier ein paar wertvolle Tipps für Dich zusammengestellt:


Katzenbabys kaufen – Tipps zur Anschaffung 

Wer die Wahl hat, hat bekanntlich die Qual: „Eine Rassekatze oder einen echten Mischling? Vom qualifizierten Züchter oder lieber von privat?“

Viele Fragen, die Du Dir erst einmal durch den Kopf gehen lassen solltest, bevor Du Dich überstürzt hinreißen lässt, oder, weil gerade nach der Paarungszeit der Katzen – also im Frühjahr oder Herbst – ein Überangebot an jungen Kätzchen herrscht.

Die Entscheidung muss man für einen langen Zeitraum, vielleicht 15 bis 20 Jahre, tragen können; es lohnt sich also, sich vorher in Ruhe darüber klar zu werden, wie die erwachsene Katze „beschaffen“ sein sollte.

Denn aus dem goldigen, kleinen Miez wird in absehbarer Zeit ein stattlicher Kater oder eine temperamentvolle Katze. 

Wann kann man Katzenbabys von der Mutter trennen?  


Klar - Du kannst es sicherlich kaum erwarten, den süßen Schnuckel endlich zu Dir nach Hause zu holen! 

Aber denke daran, es ist besser, das Kätzchen nicht zu früh von seiner Familie zu trennen, sondern so lang wie möglich in der Obhut von Mama und Geschwistern zu lassen: In diesem Fall lautet die Devise wie so oft: je länger, desto besser! Denn der Katzen-Nachwuchs braucht diese Zeit, um körperlich fit und seelisch ausgeglichen zu sein – also am besten erst ab der 12. Woche den großen Schritt ins Menschenleben planen.

Ab wann kann das Katzenbaby von der Mutter getrennt werden

Katze alleine halten oder zu zweit aufziehen? 

Einzelhaltung für Wohnungskatzen ist nicht ideal – erst recht nicht für Kitten, die es bisher gewohnt waren, im Familienverband zu leben. Man stelle sich nur vor – von einem auf den anderen Tag keine Familie mehr zu haben und in eine komplett neue, fremde Umgebung verpflanzt zu werden! 

Okay – da gibt es zwar eine Menge neuer, interessanter Dinge zu entdecken und der riesige Zweibeiner streichelt und knuddelt mich auch, aber irgendwann bin ich vom Spielen müde und ich suche meine wärmenden Geschwister und die Mama:

Ich kann doch nur einschlafen, wenn ich mich bei ihnen einkuscheln kann und ihren Herzschlag höre… Aber sie sind einfach nicht da! Dafür ist da so ein seltsamer, tierischer Mitbewohner; der hat zwar auch vier Pfoten, riecht aber überhaupt nicht nach Katze und kläfft, wenn er mich sieht. – Verzweiflung PUR! 

Also: am besten Kitten immer nur im Doppelpack!

Katzenbabys zu zweit halten

„Katze zu verschenken“ – auf diese 7 Punkte musst Du achten 

Leider gibt es Menschen, die sich mit der Katzenhaltung irgendwann überfordert fühlen. 
Das kann viele verschiedene Ursachen haben. Besonders in den Ferienzeiten werden deshalb viele Haustiere kurzerhand ausgesetzt. Im digitalen Zeitalter ist es außerdem denkbar einfach geworden, sich auf relativ unkomplizierte, anonyme Weise „unerwünschter“ Tiere zu entledigen –  zur großen Entrüstung von Tierfreunden- und Tierschützern! 

Aber was kannst Du tun, wenn Katzen im Netz feilgeboten werden?


1. Ruhe bewahren

Auch, wenn´s Dir schwerfällt und Du vielleicht sogar richtig wütend bist: Immer ruhig bleiben und nicht überreagieren! 
Denn damit hilfst Du dem Tier garantiert nicht! So absurd es für Dich persönlich scheinen mag, aber der Anbieter wird seine Gründe haben, das solltest Du akzeptieren.

2. Nicht anklagen

Belehre oder bekehre den anderen Katzenhalter nicht. Du würdest Dich vielleicht im Moment etwas besser fühlen und Zustimmung der Community im Netz ernten, aber dem Tier kommt das nicht zugute – im Gegenteil! Also lasse es und überlege vielmehr, wie Du aktiv und konstruktiv helfen kannst!

3. Beweismittel sichern

Klingt fast wie im Krimi – ist aber runter Umständen die einzige Möglichkeit, den Tieren effektiv zur Hilfe zu kommen: Wenn Du das Gefühl hast, da ist etwas nicht ganz koscher, dann sichere alles, was Du zu diesem möglichen „Fall“ findest – auch wie der Anbieter mit potenziell Katzen-Interessierten kommuniziert.

4. Gefahr abwenden

Wenn sich Dein Verdacht erhärtet, dass ein Tier misshandelt wird oder in Not ist, dann schalte den Tierschutz oder das Ordnungsamt ein. Katzen und Hunde sind nach dem Tierschutzgesetz in Deutschland „Dinge“, dürfen aber nicht misshandelt werden und das Ordnungsamt muss einschreiten.

5. Hilfe anbieten

Auch wenn ein Tier verschenkt werden soll, müssen nicht zwangsläufig die Alarmglocken läuten – es kann auch auf Hilflosigkeit oder eine aussichtslose Lage hindeuten. Siehst Du eine Möglichkeit, wie Du dem Tier helfen kannst? Übergangsweise – bis zur Vermittlung? Kennst Du jemanden, der gerade eine Katze sucht? 

6. Tierschutz einschalten

In vielen Städten und Gemeinden gibt es einen Tierschutzverein oder sogar spezielle Vereine, die sich speziell um notleidende Katzen kümmern; die meist ehrenamtlichen Tierschützer nehmen ihre Aufgabe sehr ernst und versorgen die Katzen häufig in Zusammenarbeit mit niedergelassenen Tierärzten.

7. Danke sagen

Der örtliche Tierschutz ist auf Spenden angewiesen: Wie Du Dir vorstellen kannst, müssen Futter, Streu, Fahrzeug-, Miet- und Tierarztkosten bezahlt werden – da kommt einiges zusammen. Für die herrenlosen Tiere kommt aber niemand auf – also übernimmt das der Tierschutz aus eigener Tasche und freut sich über jede Form von Spende!


Babykatzen aufziehen 


Plane ein, dass Du für Dein kleines Kätzchen genug Zeit hast, denn genau wie menschliche Babys brauchen Babykatzen sehr viel Aufmerksamkeit und Pflege

Für das Kätzchen beginnt ein neuer Lebensabschnitt, der das weitere Zusammenleben mit Dir prägen wird. Eine spannende Zeit, die Dich und den neuen Hausbewohner aber auch das ein oder andere Mal vor echte Herausforderungen stellen wird!

Das Kätzchen muss sich ja erst einmal in der fremden Welt zurechtfinden: Hier ist alles neu und ungewohnt – und das Kerlchen ist auf einmal ganz auf sich allein gestellt. Gehe einfühlsam vor und versuche den Übergang in die Menschenwelt so tiergerecht wie möglich zu gestalten.


Babykatze aufziehen

Die Entwicklung von Katzenbabys 

Wenn sie auf die Welt kommen, sind Katzenbabys zwar schon mit lebensnotwendigen Reflexen wie dem Saugreflex ausgestattet, sie können aber noch nichts hören und sehen; über ihren Geruchssinn erreichen sie trotzdem zielsicher die Zitzen ihrer Mama! Einige Tage später kann man auch schon den berühmt berüchtigten „Milchtritt“ beobachten: mit den rhythmisch tretenden Vorderpfoten wird sanft  der Milchfluss angeregt. (Übrigens: auch erwachsene Katzen machen das noch, wenn sie sich wohl fühlen!) 

Ansonsten verbringen Katzenwelpen die meiste Zeit mit Muttermilch-Trinken, Schlafen und Wachsen – und das rasant: Immerhin verdoppeln sie ihr Gewicht in den ersten Lebenswochen nahezu!

Während Dein Katzenbaby so wächst und gedeiht, durchläuft es 3 entscheidende Entwicklungsphasen: 

  1. In der Woche 1-2 ist Dein Katzenbaby noch voll und ganz auf seine Mama angewiesen. 

  2. In Woche 3 bis 7 beginnt das Kätzchen, seine Umgebung wahrzunehmen und zu erkunden. 

  3. In der 8. bis 24. Woche wird die Beziehung und Bindung zu Dir aufgebaut und gefestigt.

Der beste Schlafplatz für Katzenbabys 

Bevor das Kätzchen bei Dir einzieht, solltest Du dafür sorgen, dass bereits alles vorhanden ist, damit es sich rundum wohl fühlt. Zur Grundausstattung gehören eine geeignete Katzentoilette für Kitten genauso wie Futter- und Wassernäpfe, Kratzmöbel, Spielsachen und natürlich ein ruhiges Schlaf- und Rückzugsplätzchen, denn auch das aktivste Energiebündel muss irgendwann mal (aus)ruhen. 

Achte auch darauf, dass Du alles verschwinden lässt oder entsorgst, was Dein Kätzchen gefährden könnte. Das sind so banale Dinge wie Gummibänder oder Müllsäcke – für „alte“, erfahrene Katzen normalerweise kein Problem – für kleine Katzen lebensbedrohend – also weg damit!


Womit Katzenbabys gerne spielen

Die angesagtesten Spiele orientieren sich immer an ihrem natürlichen Verhalten: Katzen sind Jäger! 

Sie wollen sich anschleichen, lauern und Beute machen. Sehr beliebt bei „Alt – und Jungkatze“ sind neben Kratzbäumen, die mit attraktivem Angel-Spielzeug aufgepeppt sind, auch Kratzpads auf denen man flitzende Fellmäuse jagen kann: ein großer Spaß! Wenn Du selbst die Katzenangel schwingst, ist das für Deinen Miez aber viel aufregender, weil das immer wieder unerwartete Wendungen nimmt.

Und dann sind da natürlich auch noch die „Klassiker“: kleine Bälle oder Mäuse – mit oder ohne Geräusch oder Quieken! Schnelle, zackige Bewegungen reizen ungemein. Mit einem Hechtsprung wird dann die vermeintliche Beute festgesetzt. Ganz großes Kino! – auch die Kleinen beherrschen das schon perfekt

Tipp: Denk´ beim Kauf oder Basteln auch an Deine Nerven – kannst Du das ständige Quietschen ertragen? 


Der Kratzbaum als Möbelschutz 

Katzenbabys brauchen Spielzeug


Da streiten sich die „Katzengelehrten“: 

Muss ein kleinerer Baum für Katzenkitten her oder ist das nicht notwendig? Das hängt sicherlich vom Alter des Kätzchens ab und ob sich bereits andere Katzen nebst Kratzmöglichkeit im Haushalt befinden. Für ganz kleine Kätzchen bieten sich standfeste, niedrigere Kratzmöglichkeiten an. 

Falls das „Einstiegsmodel“ gleich deckenhoch sein soll, solltest Du darauf achten, dass die Plattformen auch für den kleineren Miezel sicher erreichbar sind. Abstürze sind unbedingt zu vermeiden! 

Katzenbabys erziehen. Was Katzenkinder lernen müssen 

„Was Katzenkind nicht lernt…“ am besten schon Babykatzen nicht zu Aktionen animieren, die zwar in diesem zarten Alter noch belächelt werden, im Erwachsenenalter aber überhaupt nicht mehr possierlich sind. Klar – kleine Kätzchen müssen Dinge (aus)probieren, aber sie sollten von Anfang an sanft aber bestimmt an gewisse Regeln des Zusammenlebens gewöhnt werden. 

Wenn das Kätzchen von Klein auf lernt, was Du nicht magst, was Du dafür aber toll findest und mit eifrigem Lob und heftigen Streicheleinheiten quittierst, wird das Zusammenleben von Anfang an wesentlich harmonischer verlaufen: 

es ist außerdem sehr mühsam, Deiner erwachsenen Katze „ungeliebte“ Marotten wieder abzugewöhnen – zumal Katzen an Routinen hängen und dann auch schon mal stur sein können.

Eben weil sie´s nicht anders kennen und nicht verstehen, was Du auf einmal von ihnen willst – wie auch! Das war ja bisher nie ein Problem für Dich!


So trainierst Du Deine Katze 

1. Katzen sind keine Hunde! 

„Klar“ denkst Du – „was für eine Neuigkeit! Das weiß ja jedes Kind!“ Aber mach´ Dir bewusst, dass Du Deine Mieze nicht wie einen Hund trainieren kannst – das wird nicht funktionieren, weil Katzen ein eigenständiges Wesen haben und da nicht mitmachen.
Denke immer dran:

  • Katzen reagieren nicht auf Bestrafung, nur auf Belohnung
  • Wähle kurze Trainingseinheiten
  • Beginne das Training schon in jugendlichem Alter 
  • Lasse stets die Katze entscheiden, wann genug geübt ist


2. Erkenne die Talente! 

Versuche nicht, Deiner Katze etwas anzutrainieren, was ihr von Natur oder vom Charakter her widerspricht; das wird zur Quälerei – für die Katze und für Dich. Bringe ihr etwas bei, was ihren Vorlieben entspricht – und verstärke das. Das macht ihr und Dir Spaß – und das ist mehr wert, als jede ausgefeilte Dressurnummer.


3. Eine attraktive Belohnung 

Einen Hund kannst Du vielleicht mit einem Lob oder einem kurzen Tätscheln abspeisen – aber eine Katze wirst Du mit dem üblichen Trockenfutter kaum hinterm Ofen vorlocken – da musst Du schon die heißbegehrten Schmankerl auffahren! – Und nicht im Überfluss – sondern in geregelten Dosen – denn auch das delikateste Leckerli wir im Überfluss schnell fad.


4. Training mit Clicker 

Ein Hilfsmittel, das das Training erleichtern kann, ist ein Clicker mit dem Du Deine Katze unmittelbar belohnen kannst: Das Click-Geräusch ist quasi der „Anker“ – damit markierst Du den Erfolg. So lernt Dein Kätzchen schnell – und auch noch mit viel Spaß! – gewünschtes Verhalten und wird prompt dafür belohnt.

Wenn Du mehrere Katzen trainierst, sollte jede Katze einen eigenen Clicker mit unverwechselbarem Clickgeräusch haben. Clicker kannst in jedem gut sortierten Zoofachhandel kaufen.


Toilette und Futterstelle räumlich trennen 

Zum einen würden Katzen draußen in der Natur „ihr Geschäft“ niemals direkt neben Futter und Schlafplatz erledigen. Zum anderen sind sie extrem geruchsempfindlich – unangenehme Gerüche stören sie und sie machen dann lieber einen großen Bogen um das, was da müffelt. Also am besten Katzentoilette und Näpfe in unterschiedlichen Räumen postieren, dann ist Dein Miez nicht irritiert. 

Und immer schön sauber halten.
– Mit Cat´s Best ist das kinderleicht.


Wie man Katzenbabys stubenrein macht

Kätzchen vom Züchter sind oft schon „sauber“. Und Katzen sind eigentlich von Haus aus „Saubermänner“, das heißt ihre Katzenmama hat Ihnen bereits vorgelebt, wie man das macht, wenn „man muss“. In seinem neuen Zuhause muss sich das Kätzchen aber erst zurechtfinden – hier ist alles ungewohnt und neu. Bringe also vor allem viel Geduld auf – auch wenn das am Anfang noch nicht alles so perfekt klappt.

Du kannst den Katzenbabys helfen „sauber“ zu werden, indem Du mehrere Katzentoiletten mit niedrigem Rand aufstellst, die für die Kätzchen bequem erreichbar sind, dann wird der Toilettengang auch nicht zum Hindernisrennen. Trage den kleinen Kerl nach dem Spielen, Fressen oder Schlafen immer mal wieder zur Toilette. In freier Wildbahn verrichten Katzen ihr „Geschäft“ in weichem, lockerem Untergrund 

– Du kannst selbst ein wenig mit dem Finger in der Streu „scharren“ – das weckt den Urinstinkt!

Und nicht vergessen: Wenn´s dann geklappt hat, unbedingt eifrig streicheln und loben! 

Achtung: 

Für Katzenbabys bitte nur nicht klumpende Streu wie Cat´s Best Comfort verwenden. 

Katzenkinder verschlucken manchmal ungewollt einzelne Streu-Körnchen, die dann im Magen- und Darmtrakt, wenn sie klumpen, zu Verstopfung führen können. 


Cat's Best Comfort - nicht-klumpend

Cat´s Best Comfort ist nicht klumpend – nutzt aber auch die natürliche Kraft veredelter Aktiv-Holzfasern, die Flüssigkeiten und Gerüche wirksam aufnehmen und tief im Inneren einkapseln .


Die Toilettenschale als Katzenklo? 

Das klingt doch erst einmal verlockend, oder? Der Katze beizubringen die „Menschentoilette“ zu benutzen? – Man würde sich das lästige Reinigen sparen – und die Streu natürlich auch!

Allerdings ist das alles andere als tiergerecht, denn die Katze ist so gezwungen, ihren ureigensten Instinkten abzuschwören: Katzen verbuddeln ihren Kot nicht, weil sie ginant sind oder es manierlicher finden, sondern um nicht aufzufliegen: für ihre Feinde wären sie enttarnt – jeder wüsste, wo sie sich aufhalten; in den Hinterlassenschaften können Artgenossen und andere Tiere lesen wie in einem Buch: 

wie ist das Befinden? Paarungsbereit? Krank? – der Kot liest sich für Kenner wie eine Katzenzeitung – denn die Konsistenz ändert sich genauso schnell wie das Befinden selbst – also unter Umständen täglich!
Abgesehen davon teilen Katzen nicht gerne ihre Toilette mit anderen, egal ob Katze oder Mensch; 

sie wollen dieses Örtchen für sich allein, unbeobachtet – still eben!

Katzenverhalten deuten – die Sprache Deiner Babykatze 

Jetzt lebt die kleine Katze bei Dir und Du willst alles richtig machen; aber woran erkennst Du, ob sich das Kätzchen wohl fühlt und was es will? 

Na gut, es schnurrt und miaut – das ist ja schon mal ziemlich eindeutig – aber gibt es auch bei Katzen eine „nonverbale“ Sprache – sagen sie auch etwas nur mit ihrem Körper? – Ja! –Und wie?

Allein an der Schwanzhaltung siehst Du gleich, wie Deine Katze ´drauf ist:

  • Schwanz senkrecht: gut gelaunte Katze
  • Schwanz eingeklemmt: ängstliche/ und oder unglückliche Katze
  • Schwanz leicht nach vorne gebeugt: spielbereite Katze 
  • Schwanz schlägt hin und her: genervte Katze
  • Schwanz zuckt unruhig hin und her: lauernde Katze

Stupsen mit der Nase bedeutet Zuneigung 


Wenn das Kätzchen Dich mit der Nase anstupst, dann kannst Du Dich freuen! Dann hast Du bereits sein Herz erobert und es zeigt Dir so seine Zuneigung. 

Stupsen mit der Pfote bedeutet Spielen 


Wenn das Kätzchen Dich mit der Pfote berührt, ist es zum Spielen aufgelegt: „Na, hast Du Lust mit mir zu spielen?“ heißt das.


Köpfchengeben hat mehrere Bedeutungen 

Beim „Köpfchengeben“ – wenn die Katze ihren Kopf sanft andrückt – gibt sie Botenstoffe weiter:

1. Vertrauen

Spezielle Pheromone mit denen die Katze markiert. Die Botschaft ist simpel: „MEINS!“ Man könnte diese Geste also als ziemlich besitzergreifend oder vereinnahmend bezeichnen – auf der anderen Seite ist es aber auch der größte Liebesbeweis: „DU, Du gehörst mir – nur mir!“

(Obacht: auch Katzen, die ihrem Menschen nicht Köpfchengeben, lieben diese! Jede Katze ist ein individueller Charakter und zeigt ihre Gefühle auf ihre Weise – also bitte nicht enttäuscht sein und nicht fehldeuten!)


2. Aufmerksamkeit

„Hey, Du da! – hier bin ich!“ So manche Katze braucht auch einfach Zuwendung, wenn sie den Kopf mit sanftem Nachdruck an „ihren“ Menschen drückt. 
„Du könntest mich ja mal kurz streicheln? – Oder ein kleines Gutie – oder ein Spielchen wäre jetzt nicht schlecht, wie wär´s?“



3. Artgenossen

Aber auch zwischen Artgenossen wird das Köpfchengeben zur Kommunikation genutzt – vorausgesetzt, sie fühlen sich freundschaftlich verbunden! Dann wird der Katzenkumpel auch freudig beschnuppert und „markiert“: „Du bist mein Freund! – schön Dich zu sehen!“


4. Revier

Wir Menschen hängen Namensschilder an unsere Haustüre, Freigänger markieren eifrig draußen, um ihr Revier zu kennzeichnen. Stubentiger eifrig in ihren vier Wänden: da wird sich eifrig an allem gerieben, was zum Inventar gehört! – „Hier wohne ich!“ 

Cat's Best Katzentipps

Tierarztkosten bei Katzen 

So – die Grundausstattung hast Du jetzt beisammen: Katzentoilette, Futter, Spielzeug, Kratzbaum und Körbchen, – aber was ist, wenn Dein Kätzchen mal krank wird? 

Auch pumperlgesunde Katzen, die weder verletzt oder erkrankt sind, sollten jedes Jahr ihre Grundimmunisierung über eine Impfung erhalten; dabei wird die Katze gleichzeitig einem Rundum-Check unterzogen: Der äußere Befund ist dabei genauso wichtig, wie Temperaturmessen, Augen-, Maul-, Herz- und Lungenuntersuchung. Falls keine gravierenden Eingriffe oder OP´S nötig sind, hält sich das kostentechnisch aber durchaus im Rahmen – hängt natürlich auch davon ab, ob sich es um einen Stubentiger oder Freigänger handelt. 

Aber wie hoch sind denn nun die tatsächlichen Kosten? – Diese Frage lässt sich leider nicht pauschal beantworten: 

Grundsätzlich gibt die Gebührenordnung der Tierärzte keine „Standard-Preise“ vor, nur die Gebühr für die einzelnen Behandlungsschritte ist festgeschrieben; und das deshalb, weil die Zusatzkosten für Arzneimittel und Verbrauchsmaterialien – je nach Aufwand – ganz unterschiedlich ausfallen können.


Katzen impfen: Welche Impfungen nötig sind 

Katzen und Kitten impfen

In den ersten Lebenswochen des Kätzchens fallen die Grundimpfungen an: ab der 8. Woche sollte gegen Katzenseuche und Katzenschnupfen geimpft werden. Diese Grundimmunisierung wird üblicherweise nach vier Wochen und erneut nach 4 Wochen – dann erst wieder in einem Jahr – aufgefrischt. 

Falls Du Dein Kätzchen von einem Züchter bekommst, hat es die Grundimpfungen in der Regel schon erhalten. Freigänger sollten ab der 12. Woche zusätzlich gegen Tollwut geimpft werden. 

Zusätzlich sind weitere Impfungen möglich. Die Impfstoffe gibt es als Einzelimpfstoffe oder Kombipräparate – also nur ein einziger Pieks und die Katzen ist geschützt gegen eine Vielzahl von Erkrankungen. Alle Impfungen werden im Impfpass Deiner Katze dokumentiert: Impfstoff(e), Datum der Impfung, Stempel + Unterschrift des Tierarztes. Hier die gängigsten Abkürzungen der Impfstoffe:

  • RC (Katzenschnupfen) 
  • P (Parvovirose, Katzenseuche) 
  • T (Tollwut) 

Der Bundesverband praktizierender Tierärzte empfiehlt folgende Impfschemen: 

8. Lebenswoche: RCP 

12. Lebenswoche: RCP + T 

16. Lebenswoche: RCP + T 

15. Lebensmonat: RCP + T 

Das ist deshalb so wichtig, weil dieser Impfpass gleichzeitig der EU-Heimtierausweis und Reisepass Deiner Mieze ist! Den musst Du vorlegen und nachweisen, dass die Katze geimpft ist – ansonsten kann es in manchen Ländern Probleme bei der Einreise geben. Auch viele Tierpensionen verlangen die Vorlage des Impfpasses: sie müssen ausschließen, dass die anderen tierischen Gäste sich anstecken. 

Hier kannst du unseren Cat's Best Impfkalender für Kitten und Katzen downloaden!

Infektionen, gegen die Du Deine Kitten schützen solltest auf einen Blick:

Der EXTRA-Tipp: Falls Du Deine Katze chippen lässt, wird die Chipnummer ebenfalls in den Impfausweis eingetragen.


Die Wurmkur ist ein Muss 

Jede Katze kann von Würmern befallen werden, – auch behütete Stubentiger, die keinen Freigang haben!  Würmer, Band-, Haken- und Spulwürmer, leben im Inneren der Katze und ernähren sich dort von ihrem Blut. 

Vor allem für junge Kätzchen, kann ein Wurmbefall schwerwiegende gesundheitliche Schäden zur Folge haben: das Immunsystem, der gesamte Organismus und besonders der Magen- und Darmtrakt können so schwer geschädigt werden, dass sich das Kätzchen nicht mehr davon erholt.

Einige Würmer können auch auf den Menschen übertragen werden und Krankheiten und Infektionen auslösen: deshalb ein unbedingtes Muss für jeden Katzenhalter –


  1. Regelmäßige Wurmkur: 1-2 Mal pro Jahr Stubentiger, Freigänger monatlich

  2. Oberste Prämisse: die Hygiene in der Katzentoilette

  3. Reinigung von Schlaf- und Ruheplätzen der Katze  

Tipp: 

  • Die Katzentoilette am besten mit Einmalhandschuhen reinigen
  • Nach dem Reinigen immer gründlich die Hände waschen 
  • Ausscheidungen möglichst zeitnah entfernen: den Katzenkot täglich entsorgen

Wann entwurmen?

Kitten können bereits über ihre Mutter mit Würmern infiziert sein – oberstes Gebot ist also, die kleinen Kätzchen frühzeitig – am besten schon in der 3. Lebenswoche – zu entwurmen. 

Da Würmer oft durch Flöhe übertragen werden, ist es ratsam, auch bei Flohbefall eine Wurmkur zu geben.

Wurmkuren für Katzen gibt es in unterschiedlichsten Darreichungsformen beim Tierarzt: als Spot-On, Tablette oder Paste. Die Dosis ist auf Gewicht und Alter der Katze abzustimmen. Rezeptfrei erhältlich sind Mittel gegen Bandwürmer; ohne Rezept gibt es auch spezielles Kokosöl, welches zur Prophylaxe unter das Futter gemischt werden kann. Bei einer akuten Infektion solltest Du aber auf jeden Fall Deinen Tierarzt aufsuchen: er wird eine Kotprobe nehmen und Dir das passende Entwurmungsmittel mitgeben.

Übrigens:

Wie immer im Leben gibt es auch zum Thema „Entwurmung“ die unterschiedlichsten Meinungen:
Die einen lehnen das Entwurmen rigoros ab – lieber nur regelmäßig Kotproben untersuchen lassen und wenn nötig, natürliche, alternative Mittel einsetzen – die anderen schwören auf´s Entwurmen!

Wenn Du unsicher bist, lass´ Dich lieber vom Tierarzt Deines Vertrauens beraten: er kennt Dein Kätzchen – von klein auf – normalerweise am besten! 


Früh an die Transportbox gewöhnen 

Gewöhne am besten schon das kleine Kätzchen an die Transportbox, dann habt Ihr beide weniger Stress, wenn sie zum Einsatz kommt. Achte darauf, dass die Box praktisch und leicht zu reinigen ist: sie sollte mehrere Öffnungen haben, die groß genug sind, um auch einer später erwachsenen Katze genug Raum zu lassen.
Perfekt sind Boxen, die man mittig komplett öffnen kann – da kannst Du die Katze dann ganz einfach herausheben! Zumeist sind natürliche Materialien artgerechter für Tiere, aber wenn´s um die Transportbox geht, schaffe lieber eine aus Plastik an, denn die ist einfacher zu reinigen, falls sich Deine Katze mal erleichtern muss. Hochwertig verarbeitet sollte sie sein und keine scharfen Ecken oder Kanten haben, daran könnte sich das Kätzchen verletzen. 

Tipp: Lege unter die Kuscheldecke eine saugfähige Unterlage wie beispielsweise Training Pads für Hunde- oder Katzenwelpen. Die Trainingsmatten gibt es in verschiedenen Größen und sie sind perfekt für den Einsatz in der Box! – die Pads saugen schnell auf und halten dabei schön trocken.

Verstaue die Box nicht irgendwo im Keller oder auf dem Dachboden, sondern mache sie möglichst zum festen Bestandteil des Katzenlebens – ein Möbel also, das das Kätzchen gerne freiwillig aufsucht, das nicht negativ besetzt ist.

Lege die Lieblingskuscheldecke, die so herrlich nach ihr riecht, hinein oder ein begehrtes Spielzeug.

Vorsicht ist mit künstlichen „Lockstoffen“ geboten – das kann schnell nach hinten losgehen.

Diese neue Höhle wird auch interessant, wenn ab und an ein tolles Leckerli darin zu finden ist! – da lohnt es sich doch glatt, immer mal wieder vorbeizuschauen. Und wer weiß – vielleicht ist es irgendwann so einladend, dass Miez sich mal für ein Schläfchen dahin zurückzieht? – kann alles passieren – wenn Du genug Geduld mitbringst und keinen Zwang aufbaust.

Denke immer daran: Eine Katze, die sich sträubt in eine Box zu bringen – und das womöglich auch noch unter Zeitdruck – wird zum Albtraum! 

Cat's Best Katzentipps

So – nun weißt Du Bescheid!

Jetzt kann ein kleines Kätzchen bei Dir einziehen. 

Dem neuen häuslichen Glück steht nichts mehr im Wege! – fehlt nur noch das Kätzchen?


Nur Mut – Katzen tun gut! 


Wir wünschen Euch viele schöne Stunden…


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24Kommentare

  • Neider Ingrid
    04.10.2018 18:19 Uhr

    Frage: Habe die Wahl 2 Katzen Jungen oder
    1 weibl.und eine männl Katze zu mir zu nehmen.
    Mein Wunsch wäre 2 männliche Kitten
    ist das möglich?
    Danke für die AW/ Mfg Ingrid Neider

    Auf diesen Kommentar antworten
  • Cat's Best Team
    05.10.2018 09:05 Uhr

    Guten Morgen Ingrid!
    Am besten vertragen sich Kitten aus einem Wurf, egal welchen Geschlechts:
    Sie sind zusammen aufgewachsen und schon ein "eingespieltes Team".
    Wenn junge Kater geschlechtsreif werden, kann es allerdings zu Revierkämpfen kommen - die räumliche Enge bei reiner Wohnungshaltung verstärkt den Stress noch; deshalb ist das Kastrieren - auch bei reinen Wohnungskatzen angesagt.

    Grundsätzlich gibt es aber keine allgemein gültige Regel, die immer greift.
    Ob sich Katzen und Kater immer gut riechen können?
    - Sie sind - wie wir Menschen - nun einmal verschieden!
    Den einen mag man, den anderen eben nicht...

    Liebe Grüße vom Cat's Best Team!

    Auf diesen Kommentar antworten
  • Özlem Yilmaz
    24.12.2018 15:56 Uhr

    Hallo, wir haben uns ein kitten gekauft und holen ihn Mitte Januar ab. Da ist er dann genau 8 Wochen alt was wir für viel zu früh empfinden aber leider kann er nicht länger bei der Mutter bleiben da die züchterin in eine andere Stadt zieht. Nun zur Frage: bei der Abholung des 8 Wochen alten katers ist er weder entwurmt noch geimpft was ich sehr schade finde aber gut ist jetzt so. Ich habe gehört man soll erst eine wurmkur machen und dann 14 Tage später die erste Impfung. So nun habe ich auch gehört das es einem Katzen baby nach den ersten impfungen ganz schlecht gehen soll, Das Immunsystem im Keller sein soll, die Katze Durchfall bekommt und sich übergibt und deswegen nach den ersten impfungen für 1-2 Wochen wieder zur mutter soll um sich zu stärken. Stimmt das ? Weil ich denke das wird nicht klappen da die züchterin 560km weit weg zieht.. jetzt mach ich mir wirklich Sorgen und brauche dringend rat !

    Auf diesen Kommentar antworten
  • Cat's Best Team
    07.01.2019 14:59 Uhr

    Hallo Özlem,
    Nach der Geburt sind Katzenbabys noch durch die Antikörper der Mutter geschützt, die sie mit der Milch aufnehmen.
    Allerdings lässt der Schutz mit der Zeit nach und sie können mit 8 Lebenswochen das erste Mal geimpft werden.
    Eine zweite Impfung sollte dann vier Wochen später erfolgen.

    Wenn Dein Katzenbaby geimpft wird, wird sein Organismus mit Krankheitserregern konfrontiert.
    Falls es zu einer Infektion kommt, können diese Krankheitserreger vom Immunsystem als "Feinde" erkannt und abgewehrt werden.
    Diese machen Dein Kätzchen normalerweise nicht krank, denn sie sind nur sehr schwach dosiert.

    Ist das Tier aber schon vor der Impfung von Würmern befallen, ist das Immunsystem bereits mit dem Kampf gegen die Würmer beschäftigt und genau die Anteile des Immunsystems können von den Würmern blockiert werden, die für Bekämpfung der Krankheitserreger wichtig sind.

    Also am besten 2-3 Wochen vor der Impfung entwurmen oder vor dem Impfen den Kot untersuchen lassen und die Impfung lieber um ein paar Wochen verschieben, falls Würmer nachgewiesen werden.

    Quellen: http://www.esccap.de/news/neuigkeiten/vor-der-impfung-unbedingt-entwurmen-wieso/

    Liebe Grüße vom Cat's Best Team

  • Schobig Veronika
    06.01.2019 18:49 Uhr

    Hallo liebes Cats Best Team , ich habe einen 10 Monate jungen Bkh-Kater sehr lieb und gemütlich und würde gerne ein Bkh Kitten Mädchen dazu holen.
    Könntet ihr mit ein paar Tipps geben auf was ich unbedingt achten sollte ?
    Vielen lieben Dank !!!!!
    Gruß an alle !

    Auf diesen Kommentar antworten
  • Cat's Best Team
    07.01.2019 14:56 Uhr

    Hallo Veronika!
    Die Britisch-Kurzhaar-Katze ist ein ruhiger Vertreter mit ausgeglichenem Wesen, der Veränderungen meist gelassen nimmt.
    Sie verträgt sich deshalb gut mit anderen Tieren - auch mit Artgenossen.

    Am einfachsten lassen sich Katzen im selben Alter, Geschwister oder gleichen Geschlechts - also Kater und Kater oder Kätzin mit Kätzin - vergesellschaften;
    Miezen haben in gleichen Lebensphasen ähnliche Bedürfnisse und Geschwister, die aus derselben Familie stammen, kennen sich von klein auf.

    Katze und Kater, auch derselben Rasse, haben allerdings unterschiedliche körperliche Voraussetzungen.
    Und dann ist da natürlich auch noch der Drang, sich fortzupflanzen:
    Wenn Du keine Katzenfamilie planst, solltest Du die Miezen auf jeden Fall kastrieren lassen.

    Aber wie bei uns Menschen muss auch der Charakter passen, denn der bestimmt oft das Verhalten.
    Wenn die Chemie stimmt, können sogar skurrile Paarungen wunderbar harmonieren!

    Liebe Grüße vom Cat's Best Team

  • Yasemin
    23.02.2019 15:18 Uhr

    Hallo,unzwar kriegen wir jetzt bald ein kitten ist 1woche alt noch bei der katzenmutter und der Bekannte will die kleinen kittenbabys abgeben weil es ihm dann zu viel wird erst aber nach dem die kleinen von der muttermilch sich abgewöhnt haben aber das ist auch schon noch zu früh aber dann denke ich mir bei mir ist es in guten händen auch aber wie gehe ich vor bin grad mit der entwurmung und impfungen am nachdenken weil die ja noch unter 1mon dann zu mir kommen bräuchte tipps bitte was ich machen kann damit es dem kleinen gut geht oder eher doch 2kitten nehmen weil noch 2zu vergeben sind weil die zusammen zur welt kamen ich weiss nicht,es ist ein männchen in farbe weiss morgen krieg ich noch weitere infos .Wie kann ich vorgehen.Danke

    Auf diesen Kommentar antworten
  • Cat's Best Team
    27.02.2019 15:09 Uhr

    Hallo Yasemin,
    Klar - Du kannst es sicherlich kaum erwarten, den kleinen Miez zu Dir nach Hause zu holen!
    Aber denke daran, es ist besser, das Kätzchen nicht zu früh von seiner Familie zu trennen, sondern so lang wie möglich in der Obhut von Mama und Geschwistern zu lassen:
    Denn der Katzen-Nachwuchs braucht diese Zeit, um körperlich fit und seelisch ausgeglichen zu sein – also am besten erst ab der 12. Woche den großen Schritt ins Menschenleben planen.

    Und besser gleich zwei - denn Katzen sind sehr soziale Tiere, die nicht gerne alleine sind.
    Ein Geschwisterchen ist ideal! Die zwei (oder drei...) kennen sich schon von klein auf.

    Nach der Geburt sind Katzenbabys noch durch die Antikörper der Mutter geschützt, die sie mit der Milch aufnehmen.
    Allerdings lässt der Schutz mit der Zeit nach und sie können mit 8 Lebenswochen das erste Mal geimpft werden.
    Eine zweite Impfung sollte dann vier Wochen später erfolgen.

    Wenn Deine Katzenbabys geimpft werden, wird ihr Organismus mit Krankheitserregern konfrontiert.
    Falls es zu einer Infektion kommt, können diese Krankheitserreger vom Immunsystem als "Feinde" erkannt und abgewehrt werden.
    Diese machen Deine Kätzchen normalerweise nicht krank, denn sie sind nur sehr schwach dosiert.
    Sind die Tiere aber schon vor der Impfung von Würmern befallen, ist das Immunsystem bereits mit dem Kampf gegen die Würmer beschäftigt und genau die Anteile des Immunsystems können von den Würmern blockiert werden, die für Bekämpfung der Krankheitserreger wichtig sind.
    Also am besten 2-3 Wochen vor der Impfung entwurmen oder vor dem Impfen den Kot untersuchen lassen und die Impfung lieber um ein paar Wochen verschieben, falls Würmer nachgewiesen werden.

    Liebe Grüße vom Cat's Best Team

  • Marco
    28.03.2019 23:13 Uhr

    Ich würde mir auch gern zwei kitten holen. Ist es möglich die kitten so zu erziehen dass sie nicht auf die Küche oder auf den Esstisch gehen?

    Auf diesen Kommentar antworten
  • Cat's Best Team
    04.04.2019 08:51 Uhr

    Hallo Marco,

    Um die Kitten zu erziehen gibt es verschiedene Möglichkeiten.
    Wichtig ist vor allem, unmittelbar und nicht Stunden später auf eine Aktion Deiner Fellnase zu reagieren.
    Und vor allem nicht bestrafen (keine Schläge oder Wasserduschen!), sondern loben und positives Verhalten bestärken.
    Dafür kannst Du Clicker, Leckerlie, Streicheleinheiten und Lob einsetzen.
    Du wirst schnell merken, was Dein Miez am liebsten hat - das ist dann das Hilfsmittel der Wahl.
    Wie das Klickern geht, findest Du im obigen Artikel, im Abschnitt : "So trainierst Du Deine Katze".
    Hier gibt´s auch ein anschauliches Video zu dem Thema.
    Lass´ Dich inspirieren!

    Liebe Grüße vom Cat's Best Team

  • Heiko
    13.05.2019 20:27 Uhr

    Liebes Cat's Best Team,
    möchte ein Kätzchen aus einem Wurf (Anfang März) bei uns aufnehmen. Habe am vergangenen Wochenende Kontakt gehabt und eines ausgesucht, das ich natürlich erst bekomme, wenn es nicht mehr gesäugt wird (Ernährung momentan: Muttermilch und Nassfutter). Beim Besuch habe ich erfahren, dass das kleine Kätzchen, welches ich aus dem Wurf ausgesucht habe, momentan Durchfall hat (hatte aber während des 1stündigen Besuchs nichts verloren). Die Besitzer können aber nicht zum Tierarzt. Sollte ich was veranlassen? Und bedeutet es eventuell, dass das Kätzchen sehr anfällig ist (die Geschwister hätten nichts; die Katzenmutter aber auch etwas Durchfall)? Und ist gutes Trockenfutter besser als Nassfutter?
    Freue mich auf Eure Antwort!

    Auf diesen Kommentar antworten
  • Cat's Best Team
    27.05.2019 10:29 Uhr

    Lieber Heiko,

    Durchfall bei Kitten ist eine Angelegenheit, die Du auf jeden Fall ernst nehmen solltest!
    Wenn ein Katzenbaby Durchfall hat, belastet das den Organismus der jungen Katze stark:
    Jungkatzen können schneller dehydrieren, da ihr Körper mit Schwankungen im Flüssigkeitshaushalt nur schwer klar kommt.

    Wenn Kitten Durchfall haben, kann das viele Ursachen haben; je nach Ursache empfiehlt sich eine Behandlungsmethode.
    Am besten suchst Du deshalb einen Tierarzt auf, der eine Stuhlprobe nimmt und das Kätzchen genau untersucht:
    Sind womöglich Würmer, Bakterien und Viren schuld?
    Liegt eventuell eine Allergie vor oder reagiert das Kätzchen vielleicht empfindlich auf bestimmte Zusatzstoffe im Futter oder bestimmte Fleischsorten?
    Dein Tierarzt kann dem auf den Grund gehen und Dir anschließend ein Futter empfehlen, das Dein Kätzchen gut verträgt.

    Das Cat´s Best Team wünscht gute Besserung und hofft, dass Dein Kätzchen schnell wie gesund und munter ist!

  • Lisa
    19.05.2019 23:40 Uhr

    Hallo
    Meine Katze ist trächtig. Vor 3 Wochen meinte der Tierarzt dass er ihr 1 Woche maximal gibt.
    Jetzt kommt meine Frage :
    Bei meiner Katze tut sich nichts ausser dass der Bauch größer wird. Soll ich mit ihr nochmal zum Tierarzt gehen? Lese viel im Internet und werde unsicher. Mfg

    Auf diesen Kommentar antworten
  • Cat's Best Team
    28.05.2019 13:36 Uhr

    Liebe Lisa,

    wenn Du unsicher bist, ob Deine Katze trächtig ist, stelle Deine Katze am besten noch einmal einem Tierarzt vor:
    Dieser kann eine Trächtigkeit ca. ab dem 16. Tag per Ultraschall oder nach dem 25. Tag per Abtasten feststellen.

    Alles Gute für Dich und die werdende Katzenmama wünscht das Cat´s Best Team.

  • Aysun
    05.06.2019 15:05 Uhr

    Hallo hab ein Kätzchen vom Züchter sie ist 7.3.19 geboren sie wiegt 400 Gramm . Sie ist eigentlich sehr lebhaft und hungrig sie bekommt kleine Mahlzeiten alle 3std da sie nach jeder Mahlzeit schläft danach kodiert danach spielt und wieder dolle miaut weil sie dolle Hunger hat der Kot ist breiig sie frisst kein Trockenfutter ich weiss nicht mehr weiter ich bin sehr traurig darüber 😢

    Auf diesen Kommentar antworten
  • Cat's Best Team
    07.06.2019 10:13 Uhr

    Hallo Aysun,

    Durchfall bei Kitten ist eine Angelegenheit, die Du auf jeden Fall ernst nehmen solltest!
    Wenn ein Katzenbaby Durchfall hat, belastet das den Organismus der jungen Katze stark:
    Jungkatzen können schneller dehydrieren, da ihr Körper mit Schwankungen im Flüssigkeitshaushalt nur schwer klar kommt.

    Wenn Kitten Durchfall haben, kann das viele Ursachen haben; je nach Ursache empfiehlt sich eine Behandlungsmethode.
    Am besten suchst Du deshalb einen Tierarzt auf, der eine Stuhlprobe nimmt und das Kätzchen genau untersucht:
    Sind womöglich Würmer, Bakterien und Viren schuld?

    Kitten können bereits über ihre Mutter mit Würmern infiziert sein – oberstes Gebot ist also, die kleine Katze frühzeitig - am besten schon in der 3. Lebenswoche – zu entwurmen. Da Würmer oft durch Flöhe übertragen werden, ist es ratsam, auch bei Flohbefall eine Wurmkur zu geben.

    Verträgt Dein Kätzchen das Futter? Teile dem Tierarzt mit, was und wie Du bisher gefüttert hast und wie die Katze nach dem Füttern reagiert.
    Liegt eventuell eine Allergie vor oder reagiert das Kätzchen vielleicht empfindlich auf bestimmte Zusatzstoffe im Futter oder bestimmte Fleischsorten?
    Dein Tierarzt kann dem auf den Grund gehen und Dir anschließend ein Futter empfehlen, das Dein Kätzchen gut verträgt.

    Das Cat's Best Team wünscht gute Besserung und hofft, dass Dein Kätzchen schnell wie gesund und munter ist!

  • Pauline
    13.06.2019 20:40 Uhr

    Hallo Ihr, ich habe jetzt seit 2 Tagen einen Kater. Er ist ca 17 Wochen alt und war davor schon einmal bei einem Besitzer, dieser gab ihn aufgrund mangelnder Zeit nun wieder ab. Der kleine ist den ganzen Tag nur am miauen (besonders nachts ein Albtraum), Futter hat er eigentlich immer, wir spielen und kuscheln viel, aber trotzdem miaut er nur.. ganz schlimm ist es, sobald wir in die Küche gehen. Da ist es als hätte er Futterneid, er will ständig etwas anhaben, will auf den Tisch springen etc.. ist das Verhalten normal? Vermisst er seinen alten Besitzer oder liegt es (noch) an der ungewohnten Umgebung? Und wie kann ich ihm diesen Futterneid abgewöhnen? Gerade musste ich ihn in einen anderen Raum sperren, weil es nicht ging in Ruhe zu essen. Liebe Grüße, Pauline, Kevin & der kleine Totti

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  • Cat's Best Team
    19.06.2019 15:04 Uhr

    Liebe Pauline,

    der Energie-, Eiweiß- und Vitaminbedarf von Kitten im Alter von siebzehn Wochen ist noch sehr hoch, denn sie brauchen in dieser Zeit noch einen doppelt so viel Energie wie erwachsene Katzen.
    Ihr Verdauungstrakt ist dafür noch sehr sensibel –, die Nahrung sollte deshalb genau darauf abgestimmt sein.
    Es gibt dafür spezielles Kittenfutter, das man bis ins Erwachsenenalter geben kann.
    In seinem Alter solltest Du Totti fünf- bis dreimal täglich füttern (die Morgen- und Abendmahlzeit kann ruhig etwas reichlicher sein).
    Trockenfutter ist in diesem Alter noch nicht günstig, da der Wasserbedarf des Kleinen ungefähr 50 % höher ist als bei einer ausgewachsenen Katze.
    Bitte aber auch zum Nassfutter immer Wasser bereit stellen.

    Warum der kleine Totti so maunzt, kann aber auch daran liegen, dass ihm ein Artgenosse fehlt.
    – erst recht, wenn er es bisher gewohnt war, im Familienverband zu leben.
    Man stelle sich nur vor – von einem auf den anderen Tag keine Familie mehr zu haben und in eine komplett neue, fremde Umgebung verpflanzt zu werden!
    Okay – da gibt es zwar eine Menge neuer, interessanter Dinge zu entdecken und die Zweibeiner streicheln und knuddeln mich auch, aber irgendwann bin ich vom Spielen müde und ich suche meine Geschwister und die Mama:
    Ich kann doch nur einschlafen, wenn ich mich bei ihnen einkuschele und ihren Herzschlag höre… Aber sie sind einfach nicht da.
    Also: am besten Kitten immer nur im Doppelpack!

    Wir wünschen Totti ein glückliches Katzenleben und Euch viel Freude mit Eurem neuen Stubentiger – das Cat´s Best-Team.

  • Christiane
    26.06.2019 11:22 Uhr

    Hallo, demnächst zieht bei uns eine kleine Katze ein. Kann ein Tuch, welches bei ihrer Mama im Körbchen lag, die Eingewöhnung bei uns wirklich erleichtern?

    Auf diesen Kommentar antworten
  • Cat's Best Team
    26.06.2019 16:18 Uhr

    Liebe Christiane,

    in Lebenswoche 3 -7 beginnt ein Kätzchen, seine Umgebung wahrzunehmen und zu erkunden;
    sie nehmen ihre Umgebung auch über den Geruch wahr.
    Wenn Du eine Decke mit einem Geruch, den die kleine Katze bereits kennt, an ihren Schlafplatz legst, fühlt sie sich gleich geborgen: " Ah ha! - das kenn´ ich, hier bin ich zuhause". :-)
    Das muss nicht zwingend der Duft ihrer Mama sein.
    Am besten ist eine Kuscheldecke auf der die Kitten schon einige Nächte zusammen zugebracht haben (normalerweise sind Katzengeschwister alle eng beieinander - wie die Heringe in der Dose).

    Wir wünschen dem kleinen Miez einen frohen Start in ein glückliches Katzenleben bei Euch!

    Liebe Grüße vom Cat´s Best Team

  • Markus
    01.07.2019 19:26 Uhr

    Hallo Christiane,

    Ich habe die Möglichkeit zwei Kitten von privat aus einem Wurf, ein Weibchen und ein Männchen, zu bekommen, allerdings schon nach 11 Wochen. Ist das in Ordnung - oder sollte ich doch auf die 12 Wochenfrist bestehen?

    Lg Markus

    Auf diesen Kommentar antworten
  • Cat's Best Team
    04.07.2019 08:08 Uhr

    Lieber Markus,

    jede Woche ist in den ersten Lebenswochen sehr wichtig, denn jeder Tag verändert und entwickelt die kleinen Racker ein wenig weiter.
    Warum spricht man immer von diesen "berühmten" 12 Wochen hast Du bestimmt schon gedacht?
    Weil Kitten erst ab der 13. Lebenswoche aktiv selbst am Leben teilnehmen:
    sie fangen jetzt an, ihre Krallen zu schärfen, der Körperbau ist schon so weit, dass sie auch - theoretisch - allein losziehen könnten, um Beute zu machen.
    Statt der Milchzähne haben sie nun ein Erwachsenen-Gebiss mit dem sie richtig feste Nahrung zerkleinern können.

    Mit anderen Worten:
    jeden Tag, den Du den Kitten noch in Obhut von ihren Katzen-Geschwistern und ihrer Mama lässt, profitieren sie davon.
    Aber da sie beide im "Doppelpack" bei Dir einziehen, haben sie beide den Vorteil, dass sie etwas gewohntes um sich haben, das wärmt und ihnen Kraft gibt.
    Wenn es gar nicht anders geht, kannst Du sie also auch schon in der 11. Lebenswoche in ihr neues Zuhause holen.

    Wir wünschen den beiden Kitten einen frohen Start in ein glückliches Katzenleben bei Dir!

    Liebe Grüße vom Cat´s Best Team

  • Miriam
    09.07.2019 20:22 Uhr

    Hallo liebes Team
    Mein Freund uns ich können bald zwei Kitten zu uns nach Hause nehmen. Eigentlich hatte ich nach dem Einzug der Katzen extra 4 Tags frei genommen, nun muss ich am zweiten Tag den Schichtdienst einer kranken Kollegin übernehmen und bin ca. 10h nicht zu Hause und die Kitten wären dann alleine. Wie seht ihr das? Ist das zumutbar oder nicht? liebe Grüsse

    Auf diesen Kommentar antworten
  • Cat's Best Team
    11.07.2019 11:11 Uhr

    Liebe Miriam,

    Erwachsene Katzen können, wenn das gut vorbereitet ist, - theoretisch - schon mal einen Tag alleine verbringen.
    Ob sie das toll finden? - Sicherlich nicht! Aber manchen macht das etwas aus, andere sind sehr cool, wenn´s darum geht.

    Aber bei Euch handelt es sich um Kitten - also Babys, die solltest Du nicht so lange allein lassen.
    Warum? Der Energie-, Eiweiß- und Vitaminbedarf von Kitten ist noch sehr hoch, denn sie brauchen in dieser Zeit noch einen doppelt so viel Energie wie erwachsene Katzen.
    Ihr Verdauungstrakt ist dafür noch sehr sensibel –, die Nahrung sollte deshalb genau darauf abgestimmt sein.
    Kitten solltest Du fünf- bis dreimal täglich füttern (die Morgen- und Abendmahlzeit kann ruhig etwas reichlicher sein).
    Trockenfutter ist in diesem Alter noch nicht günstig, da der Wasserbedarf des Kleinen ungefähr 50 % höher ist als bei einer ausgewachsenen Katze.
    Bitte aber auch zum Nassfutter immer Wasser bereit stellen.

    Kannst Du dafür sorgen, dass die Kitten auch versorgt werden, wenn Du den ganzen Tag nicht da bist?
    Vielleicht gibt es jemanden, der das für Dich übernehmen kann?
    Ansonsten die Abholung lieber verschieben und das Eingewöhnen der Kitten in aller Ruhe vorbereiten

    Wir wünschen den kleinen Miezen einen frohen Start in ein glückliches Katzenleben bei Euch!

    Liebe Grüße vom Cat´s Best Team

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