Wenn mal was daneben geht...

 
 
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Nichts verunsichert Katzenbesitzer mehr, als wenn der geliebte Stubentiger unsauber wird.

Drastische Maßnahmen, wie: Das Tier anschreien, es mit einer Wasserpistole verfolgen oder es gar mit dem Gesicht in den Schmutz drücken, können aber zu völligem Vertrauensverlust führen und genau das Gegenteil bewirken.

 
 
 
  1. Verändert die Katze ihr bisheriges Verhalten, liegt dem mit Sicherheit eine Ursache zugrunde. Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, die es zunächst herauszufinden und zu prüfen gilt. Hält man sich aber an alle  eingangs beschriebenen Grundregeln, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass aus Ausrutschern ein Dauerzustand wird.
  2. Ist das Streu zu grobkörnig für ihre besonders empfindlichen Pfoten oder wurde schlagartig die Streu gewechselt?
  3. Ist die Katzentoilette zu klein, schlecht platziert, nicht geeignet, zu unsauber; sind ausreichend Katzentoiletten vorhanden?
  4. Ist die Katze neu im Haus und kennt die Örtlichkeiten noch nicht genau? Hatte die Katze einen Aufenthalt in der Katzenpension oder Tierklinik und findet sich zu Hause nicht mehr zurecht?
  5. Hat das Tier gesundheitliche Probleme (z. B. Blasenentzündung, Durchfall)? Ist die Katze alt und inkontinent geworden?
  6. Ist das Tier geschlechtsreif, nicht kastriert und markiert deshalb?
  7. Ist es durch eine veränderte Situation gestresst, wie Umzug, Konkurrenz, neue Möbel, Familienzuwachs, Todesfall, Scheidung, veränderte Anwesenheitszeiten usw.?
  8. Hat die Katze ein traumatisches Erlebnis zu verarbeiten (Begegnung mit einem Hund, Sylvesternacht o. ä.) oder bedrängen Eindringlinge, z. B. über die Katzenklappe, das Revier der Katze?
  9. Braucht das Tier mehr Zuwendung?
 
 

Hat sich die Katze auf einen Platz außerhalb der Katzentoilette „eingeschossen“, muss man diesen umgehend unattraktiv machen. Man hält beispielsweise die Tür zu besagtem Raum konsequent geschlossen oder verrückt die Möbel. Außerdem kann man den Futterplatz auf die verunreinigte Stelle verlegen – denn Katzen machen niemals ihr Geschäft an dem Ort, an dem ihr Futter steht. Durch vorübergehende Abdeckung mit Plastikfolie oder Alufolie wird der Platz ebenfalls uninteressant.

In unmittelbarer Nähe des “No go”-Platzes muss eine Katzentoilette aufgestellt werden, diese wird dann täglich Stück für Stück in die Nähe des gewollten Standortes gerückt. Bringt auch die gewissenhafteste Reinigung nichts, sollte man die fragliche Decke oder den entsprechenden Teppich komplett entsorgen. Bleiben nämlich Reste des Geruches, ist der betreffende Platz für die Katze weiterhin eine Toilettenecke.


Wir empfehlen für eine besonders gründliche Reinigung:

  1. Die entsprechende Stelle zuerst mit heißem Wasser und einem Neutralreiniger intensiv putzen.    
  2. Danach mit einem Tuch – benetzt mit mindestens 40%igem Reinigungsalkohol aus der Apotheke – gründlich nachreiben.
  3. Abschließend nochmals mit einem Spezial-Reiniger auf Enzymbasis (erhältlich im Zoofachhandel oder über das Internet) nachbehandeln.

So lösen sich das im Urin enthaltene Fett, wie auch die Urinkristalle und der Geruch verschwindet auch für Katzen vollkommen.

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